Jetzt haben wir den Salat amtlich. Der Olymp Martin Graf ist (drittklassiger) Nationalratspräsident. Die Traditionalisten hielten dem Althergebrachten die Treue, was bei der Vergangeneheit des schlagenden Burschenschafters eher bedenklich ist. Wie kann zum Beispiel ein Vertreter des Wirtschaftsflügel der ÖVP – Karlheinz Kopf werden zur Zeit gute Chancen eingeräumt Martin Bartenstein als Wirtschaftsminister zu beeerben – Martin Graf unterstützen? Was genau war noch mal so toll an der Koalition mit der FPÖ/BZÖ? Was haben wir nicht über die Superminister Haupt, Forstinger oder Gorbach gelacht? Ganz zu schweigen von Karl Heinz Grasser! Ha! Nachdem Martin Graf nun – entgegen seiner früheren Aussagen – doch für die Restitution ist, sollte er selbst ein glaubwürdiges Zeichen setzten und sich selbst in die Burschenschaft Olympia restituieren.
Weltwirtschaftskrise als Chance?
Mich würde ja interessieren, wie die Neoliberalen-Theoretiker das ganze Fiasko in ihr Weltbild quetschen. Für sachdienliche Hinweise bin ich dankbar.
Das Prinzip der geheimen Wahl
Der Klubzwang ist eine schöne Ausrede. Man hat ja nicht gewollt, aber man hat ja müssen. Zur Zeit läuft die geheime Abstimmung zur Wahl der ersten Nationalratspräsidentin Barbara Prammer. Ein Gaudium die davor live übertragene Diskussion. Noch haben die Abgeordneten Zeit sich mit den Möglichkeiten vertraut zu machen, wie sie Martin Graf nicht wählen müssen:
1. Van der Bellen auf den Stimmzettel schreiben (statt Graf)
2. Irgend einen anderen Namen eines Nationalrates auf den Stimmzettel schreiben oder
3. einfach gar nichts auf den Stimmzettel schreiben.
So einfach ist das mit der anonymen Wahl.
Kommunalkredit nur vorgeschoben
Eine Bank ohne Spar- und Girokonten wurde nun also von der heimischen Bankengemeinschaft vorgschoben um als erste Unterstützung durch den Staat zu erhalten. Eine interessante Entwicklung, borgt doch der Bund einer Bank Geld, die es dann an Länder und Gemeinden weiterverborgt. von diegranma
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