Prof. Schleicher analysierte im Ö1 Morgenjournal das 39. Weltwirtschaftstreffen in Davos recht treffend: Es handle sich um eine Abschiedsparty von einem Wirtschaftsstil, der im Sinken begriffen ist. Alleine schon die Existenz des Weltsozialforums belege, dass beim Weltwirtschaftsforum viele Themen einfach ausgeblendet werden.
Die Banker geben sich knieweich: Auf einmal ist Keynes wieder oportun, ja geradezu unumgänglich. Ohne staatliche Hilfe ist bei vielen Unternehmen an wirtschaftliches Überleben nicht mehr zu denken. Es ist ganz offensichtlich, dass kurzfristige Feuerwehraktionen keine Lösung mehr sind. Es bedarf eines radikalen Strukturwandel. Davos stellt erstmals eine Selbsthilfegruppe der Manager und Politiker dar.
Die Erwartungen an die neue US Regierung können übrigens gar nicht groß genug sein. Bloß: die Obama-Administration ist in Davos eher schmal vertreten.
Die Erwartungen an Davos sind hoch – notgedrungen
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