Innenministerin Fekter hat wieder ein Mal mit einem bemerkenswerten Vorschlag für Aufsehen gesorgt. Sie will – wegen angeblicher Beschwerden der Trägerorganisationen – den Krankenstand für Zivildiener de facto auf drei Tage beschränken. Und das, obwohl die großen Trägerorganisationen mit der Arbeit der Zivildiener sehr zufrieden sind und sich überhaupt nicht beschwert haben.
Es drängt sich ein ganz ein anderer Verdacht auf: Schottermiezi Feker versucht still und leise eine Verschärfung der Rechtslage bei einer Gruppe, die sich kaum wehren kann. Denn ist diese Schikane erst ein Mal eingeführt, kann sie ganz leicht auch auf andere Beschäftigungsverhältnisse ausgedehnt werden.
Dann könnten die Arbeiter in Fekters Kiesgruben wohl auch bald nur mehr drei Tage in Krankenstand gehen, ohne diesen „nacharbeiten“ zu müssen. Hier geht die Gewerkschaft zu Recht auf die Barikaden – bleibt zu hoffen, dass die SPÖ nicht schon wieder bei einer solch schwindeligen Aktion mitmacht.