„Fast täglich wurde über die angebliche schwere Körperverletzung großflächig medial berichtet und trotzdem schwieg die Staatsanwaltschaft im vollsten Wissen über die von ihr selbst protokollierte Wahrheit dazu. Anstatt Westenthaler weiter unfair anzuschwärzen, sein Telefon illegal zu überwachen und ihm sogar eine außereheliche Beziehung öffentlich anzudichten, hätten ein Herr Jarosch und die Wiener Staatsanwaltschaft die Entlastung Westenthalers bei der vorgeworfenen Körperverletzung bekannt geben müssen.“
schießt der stv. BZÖ Obmann Gerald Grosz, in einer OTS, scharf gegen die Wiener Staatsanwaltschaft.
Lustig dabei ist, dass Groz gleichzeitig auch der Menschenrechtssprecher des BZÖ ist und just auf den Polizist losgeht, der die Affäre ins Rollen gebracht hatte. Laut Grosz gab es „nie ein verletztes Polizeiknie„.
Zitat des Tages
Die immer gleiche Panikmache
Das Kärntner BZÖ will es der Gemeinde Bad Eisenkappel mittels Novellierung des Gemeindeplanungsgesetzes unmöglich machen ein Asyl-Erstaufnahmezentrum zu errichten. Was klar verfassungswiedrig ist. Das BZÖ argumentiert stets mit der steigenden Kriminalität die Asylwerber angeblich automatisch mit sich bringen. Ganz prinzipiell stehen ÖVP und SPÖ beflissen an der Seite des BZÖ wenn es um die Ablehnung eins Asylzentrums in Kärnten geht. Was an sich schon widerlich genug ist. Aber wenn dann noch absurde Arguemente hinzukommen, dann wird es wirklich peinlich. Die Angst vor dem Arbeitsplatz zu schüren ist eine uralte „Taktik“. Egal, dass die Zahlen etwas anderes sagen. Immerhin waren 2007 nur 16% aller Beschäftigten Migranten. Und die OECD warnt wieder einmal, das Österreich ohne Migration veraltet. Wenn keine Migration stattfindet, gibt es in 15 Jahren um ein Viertel weniger arbeitsfgähinge Menschen zwsichen 20 und 24. Und dass die Zahl der Asylwerber in den vergangenen Jahren konstant zurück gegangen ist, ist sowieso auch ein alter Hut.
„Die Rechten“ – Versuche einer Etymologie
Woher kommt es eigentlich, dass die „Rechten“ „Rechte“ heißen und die „Linken“ „Linke“. Weil die einen rechts im Parlament sitzen und die anderen links? Ich glaube nicht.
Nach dem gestrigen ZiB2-Bericht zur Vorstrafe von Peter Westenthaler (wegen falscher Zeugenaussage) halte ich andere Erklärungen für naheliegender. Hier meine Thesen. (mehr…)
Das Verhältnis von Mundwerk und Hirn
BZÖ Obmann Gerald Grosz hat die Patenschaft für ein Krokodil übernommen – in Anspielung an Christian Fauls (SPÖ-Abgeordneter) Aussage Grosz trage das Sternzeichen „Krokodil“ mit „Große Papp’n, kleines Hirn“. Das halte ich für sehr bezeichnend. Tümpelt das BZÖ doch monatelang träge vor sich hin – bis ein brauner Dampf in den Nasenlöchern brennt. Dann pirscht es vor und beißt zu. Wie Grosz in einer Aussendung wissen ließ, ist er beosnders beeindruckt von der „extrem kräftige(n) Kiefermuskulatur“ und der „enorme(n) Beißkraft, die ein Entkommen für die Opfer meistens unmöglich macht“. Wenn das kein Sinnbild für ein Verharren im ewig gestrigen ist.
Die Parlamentsumbauposse geht weiter
Was viele Österreicher schon lange vermutet haben ist nun Gewissheit. Das Parlament ist nicht ganz dicht. Das an sich ist ja nichts Neues. Nun regnet es aber tatsächlich bis in den Plenarsaal. „Das Bummerl“ haben in diesem Fall die Grünen, sie mussten sogar einen Teppich entfernen um dem „Sauna-Flair“ Herr zu werden.
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Voting-Ergebnis: Strache vor Dichand, DJ Ötzi und Vilimsky
„Welcher Persönlichkeit würden Sie gerne Ihren Schlapf aufschießen?“ – diese Frage haben wir unseren Usern Anfang dieser Woche gestellt.
Das heutige Endergebnis überrascht ob seiner Branchen-Ausgewogenheit: Neben politischen Rabauken HC Strache (14 %) und medialen großen Onkel Hans (Dichand) (12 %) würden unsere Leser allem (Anti)Künstler DJ Ötzi und Harald „50.000-Volt“ Vilimsky (je 8 %) ihre Steifel schmecken lassen.
Der „Rote Salon“ sagt: „Gute Wahl!“
P.S.: Interessantes Detail am Rande: Auf dem vierten Platz liegen mit je 7 Prozent Stefan Petzner, Peter Westenthaler – und Gott.
Petzner dreht (durch) und Haider kommt (ins Kino)
Gerade noch von der politschen Bühne herunter geschossen lässt Stefan Petzner mit einer neuen Karrierevision aufhorchen. Nachdem er als BZÖ-Vorsitzender abgesetzt wurde, versucht sich Petzner als Filmemacher. Auf der Homepage des BZÖ ist sein Erstlingswerk zu sehen. Natürlich ein Film über seinen Lebensmenschen. Was lag näher als ein Gedenkfilm für Jörg Haider. „In seinem Geist mit neuer Kraft. Der Film!“ heißt Petzners Streifen. Kassenschlagerpotential kann der rote Salon nicht erkennen. Dabei hat Petzner bei seinen bisher legendären Auftritten ja bereits bewiesen ganz große Gefühle wecken und vor allem zeigen zu können. Wir sind gespannt auf Streifen a là „Die Heulsuse ist zurück“, „Jörgi reloaded“ oder „Der Lebensmensch kam, sah und starb“.
Zitat des Tages
„Wir waren die erfolgreichste Partei, denn wir haben am meisten dazu gewonnen, „sagte Petzner gestern auf der Fachhochschule für Journalismus & Medienmanagement in Wien. Stimmt. Das BZÖ hat gewonnen. Stefan Petzner nicht – der wurde schließlich vorgestern als designierter BZÖ-Obmann abmontiert.
Petzner, Petzner, who the F$#! is Petzner?
Oh, I don’t know why he’s leaving,
Or where he’s gonna go,
I guess he’s got his reasons,
But I just don’t want to know,
‘Cos for twenty-four years
I’ve been living next door to Petzner.
Petzner, who the fuck is Petzner
Ist es jetzt schon soweit? Kennt den Typen eigentlich noch irgendwer? Unglaublich wie schnell es in der Politik gehen kann; ja die mit Tränenwasser gespülten Straßen sind doch die rutschigsten…