Wenn ich das Wort Papagei höre, muss ich unweigerlich an Augenklappen, Holzbeine und Totenköpfe denken – kurzum an Werner Faymann. Und an die kleinen Laaaaura, die aus seiner Schulter sitzend, beharrlich Stumpfsinnigkeiten vor sich hin krächzt.
Der Vogelkäfig-Unterlage „Heute“ gegenüber erklärte Laura Rudas heute beispielsweise, dass es „Ziel muss sein, die Kopftücher abzuwerfen. Wir dürfen nicht zuschauen, dass Kinder aufwachsen, als hätte die moderne Aufklärung nicht stattgefunden.“
Einmal abgesehen von der exzellenten Wortwahl: Ist Toleranz nicht ein grundlegender Verdienst der „modernen“ Aufklärung? Aber weiter geht’s: Für die kleine Laaaaura ist das Kopftuch nämlich ein „Symbol der Ungleichbehandlung“. Dass so manche Kopftuchträgerin darin eine Möglichkeit sieht, dem westlichen Schönheitswahn zu entkommen, dürfte ihr neu sein. Herzig auch die Einschätzung, dass das Kopftuch in Istanbul im Straßenbild bei weitem nicht so präsent sei wie in Österreich. Liebe Laura! Ich verstehe ja, dass du angesichts der alten faden Männer in deiner Partei den HC recht sexy findest. Aber trotzdem solltest du ihm nicht immer alles glauben…
Aber am besten finde ich immer noch den Schluss: „Ob ein Vater seiner Tochter alle ihr zustehenden Rechte gebe – etwa in der Ausbildung -, dürfe nicht zur persönlichen Entscheidung werden“, schreibt „Heute“. Nun, liebe Laura, wenn das so ist, würde ich dir empfehlen, diese Forderung zuerst bei deinen Kernwählern durchzusetzen. Denn wie die Statistik zeigt, hat auch ein jahrzehntelanger freier Universitätszugang zu keiner breiten akademisch gebildeten Arbeiterschicht geführt. Aber das wäre wohl auch nicht im Interesse der SPÖ – oder liebe Laura?