Dem ÖGB laufen seit Jahren die Mitglieder davon. Und auch sein Einfluss ist spätestens seit der schwarz/blau/orangen Regierung geschrumpft. Erinnern wir uns lediglich an die Offenbahrung im Rahmen des BAWAG-Verkaufs, wie klein der sagenumwobene Streikfonds wirklich war/ist. Damt ließe sich kein längerer Generalstreik finanzieren.
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Der Einfluss den ich meine
Die (Ohn-)macht der Gewerkschaft
Liest man das aktuelle Profil, so könnte der Eindruck entstehen, der ÖGB wäre nicht nur Teil der oft zitierten Schattenregierung – oder auch Sozialpartner genannt – sondern eher Diktator.
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Wie die Österreicher die Krise spüren und was den Politikern dazu einfällt
Nach den Banken und Autozulieferern streicht Otto-Versand in Graz nun 270 Jobs und sperrt gleich das ganze Logistikzentrum in der Steiermark zu. Währenddessen erklärt GPA Boss Katzian (im morgigen Kurier Interview), dass die Verstaatlichungen einer Bank für ihn kein Tabu sei. Das ist beachtlich: Gerade ein Gewerkschafter – wir erinnern uns an die BAWAG – hat nichts gegen die Verstaatlichung einer Bank. An sich schon problematisch genug, dass die Bosse der Schattenregierung namens Sozialpartnerschaft im Parlament bzw. in Ministerien sitzen. Die Krise jedoch mittels Verstaatlichung retten zu wollen ist das falsche Konzept und erinnert an die Idee Verluste zu verstaatlichen und Gewinne zu privatisieren.
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Metaller bekommen 0,3 Prozent
Nein, das ist leider kein Scherz. Bei einer „offiziellen“ Inflation von 3,5% bleibt eine Minierhöhung von gerade einmal 0,3% über. Und selbst das ist erst die halbe Wahrheit. „Die Inflation“ ist eigentlich der Konsumerpreisindex, der gerne manipulativ (weil wirklichkeitsverzerrend) verwendet wird.
Erinnern wir uns kurz: Vor wenigen Wochen tönte es aus Gewerkschaftskreisen, das alles unter 4% nicht akzeptabel sei. Schade, dass sich einmal mehr die Wirtschaftskapitäne durchgesetzt haben.