Das Ottakringer Einmal-Eins der BürgerInnenbeteiligung

Rein hypothetisch. Nehmen wir an, die Firma Hofer plant eine neue Filiale in Ottakring. Nebenbei bemerkt: Damit befinden sich dann vier Hofer-Filialen im Umkreis von nur wenigen hundert Metern. Und nehmen wir an, es gibt AnrainerInnen, die, als sie (in den Sommerferien) von diesem Bauvorhaben erfahren, nicht so glücklich sind, weil die Einfahrt der geplanten Filiale gegenüber von ihrem Wohnhaus in einer Sackgasse (!) gebaut werden soll. Nehmen wir an, wir wissen, dass es sich um eine zusätzliche Verkehrs-, Lärm- und Umweltbelastung von mindestens 2.000 Autos täglich handelt. Und nehmen wir an, wir wissen, dass dieser Plan Kinder im Grätzl auf dem Weg in die Schule und auch RadfahrerInnen gefährdet. Nehmen wir an, etwa vierhundert Leute unterschreiben für eine Verlegung der Einfahrt und für die Beibehaltung der Grünflächen. Und wir gehen wir davon aus, die AnrainerInnen haben auch konstruktive Vorschläge. Denn schließlich sind sie nicht gegen die neue Filiale, sondern für eine alternative Einfahrt. Angenommen all das entspricht den Tatsachen, was würden Sie als SPÖ-Bezirksvertretung tun? Die AnrainerInnen gegen einen großen Konzern wie die Firma Hofer unterstützen, oder? Ottakring ist da offenbar anders: http://heigerlein.blogspot.com

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Published in: on 29. Oktober, 2008 at 11:32  Schreibe einen Kommentar  
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