Laura Rudas: Weil sie es tun mussten

Die SPÖ (Co-)Bundesgeschäftsführung als großen Schritt, als große Ehre für Laura Rudas? Nicht unbedingt, denn was tun mit einer Frau die a) eine Frau ist, b) aus Wien kommt, c) keine Organisation hat?

Schwer, denn die Postenbesetzung in der SPÖ bzw. in allen (Groß)parteien funktioniert genau nach diesem Schema: Das Geschlecht (abgesehen vom zu jungen Alter) ist schon „oft“ genug in der Regierung vertreten; Wien allemal und wenn man keine sendende Organisation im Hintergrund hat ist es unmöglich, denn die alle pochen auf ihr Recht.

Von denkerschmiede

Nationalratsabgeordnete ist ja auch nur ein anderes Wort für abgestelltes Stimmvieh deshalb also Bundesgeschäftsführerin; sie bleibt jung wird es nicht leicht haben und wird den Job daher mit Günter Kräuter gemeinsam machen. Der ehemalige Rechnungshofsprecher im Nationalrat schaffte diesesmal ebenfalls den Sprung nicht.

Um beide wäre es zu schade daher das neue Amt.
Im Klartext: Er kümmert sich um den Klub und den Kontakt zur Regierung, Josef Ostermayer um die Regierungskoordination und wird wahrscheinlich eine zentrale Sprecherfunktion übernehmen, ja und Frau Rudas wird sich um die einzelnen Organisationen und deren Wünsche kümmern.

Eine starke, prägende Bundesgeschäftsführung wie sie einmal war, wird es nicht geben.

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Published in: on 27. November, 2008 at 09:13  Schreibe einen Kommentar  
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