Petzner dreht (durch) und Haider kommt (ins Kino)

Gerade noch von der politschen Bühne herunter geschossen lässt Stefan Petzner mit einer neuen Karrierevision aufhorchen. Nachdem er als BZÖ-Vorsitzender abgesetzt wurde, versucht sich Petzner als Filmemacher. Auf der Homepage des BZÖ ist sein Erstlingswerk zu sehen. Natürlich ein Film über seinen Lebensmenschen. Was lag näher als ein Gedenkfilm für Jörg Haider. „In seinem Geist mit neuer Kraft. Der Film!“ heißt Petzners Streifen. Kassenschlagerpotential kann der rote Salon nicht erkennen. Dabei hat Petzner bei seinen bisher legendären Auftritten ja bereits bewiesen ganz große Gefühle wecken und vor allem zeigen zu können. Wir sind gespannt auf Streifen a là „Die Heulsuse ist zurück“, „Jörgi reloaded“ oder „Der Lebensmensch kam, sah und starb“.

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Published in: on 1. Dezember, 2008 at 14:11  Comments (4)  
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4 KommentareHinterlasse einen Kommentar

  1. Wiederlich. Vor allem dieses Bild von sich selbst als Partei! „Haider stürzt Steger“ steht da an einer Stelle. Und darüber sind die stolz? Von einer liberalen Partei zu einer radikalen zu werden? Ich kann gar nicht so viel fressen wir ich kotzen möchte…

  2. Besonders absurd erscheinen die eingeblendeten „Erfolge“. Nur zwei Beispiele: Volksbegehren gegen Privilegien und Kammerzwang oder Jörg Haiders erster Versuch als Landeshauptmann die aufgrund seiner Äußerungen über die Beschäftigungspolitik im dritten Reich zur seiner Abwahl führte. Petzner tut niemanden einen Gefallen mit diesem Propagandastreifen – nicht einmal sich selbst.

  3. „Der Lebensmensch kam, sah und starb“ – Whoa, echt zynisch. Nicht dass ich ihn in der österr. Politik vermisse – im Gegenteil – aber nachdem seine braun-orange Truppe ohne ihn nichts ist wird sie ohnehin in Bälde abgesoffen sein wie die Piraten bei Asterix und irgendwie fehlt der Sinn darin, jetzt noch so draufzuhauen.

    Petzner ist doch nur ein armes Würstel und wird jetzt schrittweise demontiert. Langsam genug damit man sich damit keine Blöße gibt aber so eilig, daß er in absehbarer Zeit verschwunden sein wird.

  4. Petzner liefert einfach eine Wuchtl nach der anderen. Der muss ja zum Liebling sämtlicher Kommentatoren dieses Landes werden! Echt ein Witzfigur. Na dann lieber Salon: Immer schön draufhalten!


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