Rund um Österreich erstrahlt es

Italien will also wieder in die Nutzung der Atomenergie einsteigen. Damit ist Liechtenstein das letzte verbleibende Nachbarland Österreichs, das auf Atomkraftwerke verzichtet. Es mutet ein wenig merkwürdig an, wenn die Poliker europaweit von „Effizienzsteigerungen“ und „der Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern“ sprechen. Die Abhängigkeit von Uran ist um keinen Deut besser. Zusätzlich kommt bei dieser Energiegewinnung die unverhältnismäßig große Gefahr des Betriebes von Atomkraftwerken bis hin zu der nach wie vor ungeklärten Entsorgung der radioaktiven Abfälle.

Es erscheint als unseriös zu argumentieren, die Zukunft der Energie liege in den erneuerbaren Energien wenn gleichzeitig die Nutzung der Atomenergie verstärkt wird. Uran zählt definitiv nicht zu erneuerbaren Energien. Aber auch die Österreicher müssen sich selbst an der Nase nehmen: Der Ausbau von Wasser- und Winkraft ist die einzige Alternative zur Kernenergie. Österreich hat noch jede Menge an Wasserkraftpotential; es muss nur gehoben werden. Die Anrainer werden vermutlich keine große Freude damit haben, was zählt ist jedoch die bei weitem schlechtere Alternative. In dieser Situation ist der Gesetzgeber gefordert Genehmigungsverfahren zu beschleunigen und die dringend notwendigen Investitionen zu begünstigen.

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Published in: on 22. Dezember, 2008 at 11:23  Comments (1)  
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  1. UPDATE:
    „Stromimporte werden mit der neuen Regelung gegenüber Strom aus heimischer Produktion aus klimafreundlichen und sauberen Anlagen begünstigt. Damit schädigt die E-Control die inländische Stromproduktion und verbaut Chancen für dringend erforderliche Investitionen in neue Produktionskapazität. Durch die Belastung von Strom aus erneuerbaren Energien ist die neue SNT-VO 09 schließlich ein Anschlag auf die Versorgungssicherheit und den Klimaschutz“, kritisiert der VEO soeben in einer Aussendung die angekündigten neuen Tarife.


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