Das Gusenbauer-Syndrom bei George W. Bush

Die letzte Pressekonferenz von George W. Bush und die Kommentare dazu, sind durchaus bezeichned was mit unbeliebten Ex-Politikern passiert:
Man hat Mitleid, ja sie werden fast beliebt.

Bush legt in diesem Auftritt nochmal ganz klar seine Prioritäten dar: Natürlich gibt es Diskussionen über die Verfassung, natürlich gibt es Diskussionen über Umweltschutz, klar wäre es populärer gewesen Kyoto zu unterschreiben … Das heißt aber alles nichts, wenn es wieder einen Angriff auf amerikanisches Territorium gibt.

Ja, irgendwie versteht man diesen alten Mann; hat Mitleid, wenn er wiedermal ins Stottern kommt, man ist geneigt zu sagen, irgendwie hat er ja recht … so in seiner eigenen Welt.
Ähnlich wie bei Gusenbauer, jetzt wo er weg ist – Na so schlimm war er nicht, eigentlich sogar gut …

Der Unterschied ist nur: Gusenbauer war so harmlos wie ein alter Pensionist im Gemeindebau, der Kinder das Fürchten lehrt wenn sie zu laut sind … George W. hat zwar die gleiche eingeschränkte Denkweise wie besagter Pensionist, war aber nicht harmlos.

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One CommentHinterlasse einen Kommentar

  1. Mir hat am besten die Antwort auf die Frage, worüber er am meisten enttäuscht ist, gefallen. Antwort: „Das es im Irak keine Massenvernichtungswaffen gab“.
    Also ich war ja eher froh über diese Tatsache…


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