Experten wohin man schaut

Die APA überraschte heute mit einer kreativen Meldung. Laut ÖVP-Wien-Klubchef Matthias Tschirf gehe in Wien bei einem Gasausfall nicht nur die Heizung, sondern auch das Licht aus, da „die Stromkraftwerke ebenfalls auf Gasbefeuerung ausgerichtet“ seien. Das ist interessant. Kennt der ÖVP Klubchef das Donaukrafrtwerk Freudenau? Falls nicht könnte er dort umweltbewusst mit dem Bus hinfahren und sich davon überzeugen, ob denn Wasser oder Gas in der Donau fließt. Und ÖVP-Umweltsprecher Roman Stiftner legt sogar noch nach: Er will mit der „Wiener Landwirtschaft Pläne für Elefantengrasfelder“ erarbeiten. Auch bei diesem Vorschlag bin ich gespannt. Gibt es bald Elefantengrasfelder im Stadtpark?
Respek an die ÖVP: Experten, Experten, Experten. Weit und breit nichts als Experten, die mit fachgerechtem Know How alternative Wege aufzeigen.

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Published in: on 19. Januar, 2009 at 12:48  Comments (3)  
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3 KommentareHinterlasse einen Kommentar

  1. Wenn Dir die Abhängigkeit von Gaskraftwerken nicht bekannt ist, solltest Du Dich bei Gelegenheit informieren – ehe Du mit VOrwürfen um Dich wirfst.

  2. > Der österreichische Strom wird aus fossilen Quellen (3% Öl, 18% Gas, 10% Kohle), Wasser (62%) und erneuerbaren Energieträgern (7%) gewonnen.

    quelle: http://www.atkearney.at/content/presse/pressemitteilungen_practices_detail.php/practice/energie/id/49927

    gut, nichtmal jedes fünfte licht geht aus. 😉 fraglich ist noch, wieviel ohnehin an einsparungspotential da wäre. aber ob elefantengras die wahrheit ist … ich weiss nicht …

  3. S.g. Hr. Loub, diese Diskussion führe ich gerne:
    Gerade die Stadt Wien forciert alternative Energieträger ebenso wie Energiesparmaßnahmen. Die Wien Energie produziert jährlich 500.000 Megawattstunden Ökostrom. Die Windparks liefern Strom für 60.000 Haushalte und in Simmering steht das größte Waldbiomassekraftwerk Europas. Außerdem gibt es in Wien die höchste Solarförderung aller Bundesländer.
    Und da auch der Verbund hier mitmischt kann auch zu diesem Unternehmen gesagt werden, dass sie nur drei Wärme-Kraftwerke in Betrieb haben. Im Gegensatz zu 107 Wasserkraftwerken.


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