Zitat des Tages

„He looks more like the guy at the local corner store than the guys on dollar bills.“

So versucht die New York Times in ihrer heutigen Ausgabe den 44. amerikanischen Präsidenten zu beschreiben. Der rote Salon findet diese Sichtweise sehr zutreffend: Barack Hussein Obama ist nicht nur der erste afro-amerikanische Präsident. Er symbolisiert den Wandel der Zeit: Mit kenianischem Vater, amerikanischer Mutter und muslimischen Großvater verkörpert er eine Art Patchwork-Familie, wie wir sie alle aus unserer eigenen Lebensrealität kennen.
Die Erwartungen an ihn sind jedenfalls enorm: Er „muss“ zwei Kriege beenden, ein höchst fragwürdiges Gefangenenlager schließen, die schwerste Wirtschaftskrise seit den 30ern meistern und die steigende Arbeitslosigkeit in den Griff bekommen. Ob ihm all das gelingen wird bleibt abzuwarten. Eines wissen wir allerdings bereits heute: Er wird nicht in die selbe fatale Tonalität verfallen wie sein Vorgänger. Einen Krieg gegen den Terror führen zu wollen, bedeutet einen niemals beendbaren Krieg zu führen. Es liegt an ihm, dieses dunkle Kapitel Amerikas zu beenden.

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Published in: on 19. Januar, 2009 at 08:56  Schreibe einen Kommentar  
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