Die (Ohn-)macht der Gewerkschaft

Liest man das aktuelle Profil, so könnte der Eindruck entstehen, der ÖGB wäre nicht nur Teil der oft zitierten Schattenregierung – oder auch Sozialpartner genannt – sondern eher Diktator.
So wirft etwa Josef Riedl in seinem Artikel „Hausmachtlos“ den Betriebsräten von Post, AUA und Telekom implizit vor,  zu mächtig zu sein. Dabei scheint er jedoch zu vergessen, was Martina Lettner, Edith Meinhart und Christa Zöchlinger ein paar Seiten davor in ihrem Artikel „Allein Gelassen“ konstatieren. Und zwar, dass die Gewerkschaft Standespolitik macht. Man kann zur aktuellen Lehrerdiskussion stehen wie man will – in einem haben die Lehrervertreter Recht: Ihr Aufgabe ist es, ihre zahlenden Mitglieder zu vertreten. Sonst nichts.
Markige Sprüche gehören zu Interessensvertretern wie das Amen im Gebet. Überspitze Formulierungen werden von Ihnen (zu Recht) sogar erwartet. Dass das nicht immer angenehm oder dem größerem Ganzen dienlich ist, steht auf einem anderen Blatt.
To be continued

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Published in: on 10. März, 2009 at 23:10  Schreibe einen Kommentar  
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