Gutes Geschäft mit der Kaution

Julius Meinl V. hat also 100  Mio. Euro Kaution beim Oberlandesgericht hinterlegen lassen. Gehen wir von einer Verzinsung von 0,75%, und einer Verweildauer der Millionen von einem Monat  auf dem Konto des Oberlandesgerichts aus, ergibt das monatliche (30 Tage) Zinserträge von 62.000 Euro.
Rein theoretisch also kein schlechtes Geschäft für die Republik. Zumal die Millionen wohl nicht nur 30 Tage beim OLG „geparkt“ sein dürften.
Nicht zu vergessen allerdings, das wenn sich Herr Meinl seiner Verhandlung bzw. Verurteilung entziehen sollte, die Millionen zur Abdeckung der Ansprüche von Geschädigten verwendet werden müssen. Und eines ist noch interessant: Kaution darf nur bei Vergehen gestellt werden, die mit weniger als fünf Jahren Freiheitsstrafe geahndet werden.

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Published in: on 2. April, 2009 at 15:53  Schreibe einen Kommentar  
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