Wie spart man eine Tonne bei einer Lok ein?

Es gibt eine nette Überlieferung die zur jetztigen Debatte rund um Budget-Sanierung und Co passt:

Ein Eisenbahn-Ingeneur stand vor dem Problem noch eine weitere Tonne an seiner, schon optimierten Lok, einzusparen. Er hat auch schon alles eingespart was eingespart werden kann. Wie vorgehen? Er hörte auf in der klassischen Manier zu denken – „Was kann ich noch weglassen?“ – und begann die einzelnen Komponenten zu optimieren. So sparte er an vielen Stellen ein paar Kilo ein und schaffte seine Tonne.

Und genau so müsste die Budget-Debatte geführt werden. Zum Beispiel die Vermögenssteuer müsste genau unter diesem Gesichtspunkt beurteilt werden: Klar hat Josef Pröll recht, wenn er sagt, eine Vermögenssteuer finanziert nicht unser Defizit.
Es ist aber ein Beitrag, ein wichtiger. Und davon gibt es noch viele und so werden wir es auch in Österreich schaffen, fair und konjunkturfreundlich zu sanieren.

Published in: on 26. April, 2009 at 21:58  Comments (2)  
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2 KommentareHinterlasse einen Kommentar

  1. Wenn der Eisenbahner aber die Schrauben einspart, die die Räder festhalten, wird die Lok nicht weit kommen. Genau so wie die Vermögenssteuer der Wirtschaft das Kapital entzieht, mit dem sie wieder zum Laufen gebracht werden kann.

  2. ein blog hat erfolg, wenn sich die kampfposter einfinden. gratuliere zum erfolg!🙂


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