Die Krise ist bei den Medien angekommen

Vor wenigen Tagen haben zahlreiche Journalisten versucht entgegen aller Prognosen von OeNB, IHS und WIFO das Ende der Krise – spätestens für Ende 2009 – herbeizuschreiben. Und dann das. Den lustigen Reigen begann die Presse (schon vor längerem), die ihre Journalisen nur mehr nach Gewerbe-Kollektivvertrag anstellt. Dann legte das Wirtschaftsblatt (ebenfalls Styria) nach: Nur 11 der 80 Journalisten bleiben direkt bei der Tageszeitung angestellt. Die anderen Journalisten müssen weg. Zumindest in Tochtergesellschaften, was mit Gehaltseinbußen verbunden ist. Und am Freitag wurde bekannt, dass die APA alle weiteren Neuzugänge nach dem Gewerbe-KV anstelle des Journalisten-KV beschäftigen wird.
Die Presse stellt im Sommer übrigens das Schaufenster ein. Vermutlich auch, weil die Sonntagszeitung so ein großer Erfolg ist.

Published in: on 20. Juni, 2009 at 16:37  Comments (1)  
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  1. Kein Wunder, stelltbder Journalisten-KV nix anderes als ein Faulbett für dessen Inhaber dar (gefüttert von der staatlichen Presseförderung). V.a. wenn man bedenkt, dass viele Medienmitarbeiter nur „Freie“ sind und gar nicht angestellt.


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