Mediales Konjunkturpaket

Als ich heute die Tageszeitung meines Vertrauens aufschlug, traute ich meinen Augen nicht. Gleich auf Seite fünf prangte ein ganzzeitiges Inserat unserer Bundesregierung, die mit Lobhudelei ihr Krisenmanagement an den Leser brachte. Aber keine Angst. Es handelt sich nicht bloß um ein verirrtes Inserat, sondern um großflächige Inserate in mehreren Printmedien. Genau diese Kampagne hatte Finanzminister Pröll im Juni abgesagt, mit dem Hinweis, das Geld werde für die Hochwaseropfer benötigt. Scheint so, als ob die Hochwasseropfer aus Sicht der Bundesregierung doch nicht so bedürftig wären, wie die heimischen Medien.

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  1. du verstehst da was nicht: journalistInnen sind freunde unserer BG, va des bundeskanzlers faymann. er hat sich ja auch letztens erst für die gute zusammenarbeit bedankt. so, wie es sich halt gehört.


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