Über ungerechtes Einkommen spricht man(n) nicht

Das Ritual ist bekannt. Die SPÖ macht einen Vorschlag und die ÖVP lehnt ab. In diesem Fall geht es um die Forderung von Frauenministerin Heinisch-Hosek Gehälter offenzulegen um die Unterschiede der Einkommen von Männern und Frauen transparent zu machen. Sogleich rückte Christine Marek (in ihrer Funktion als Wirtschaftsstaatssekretärin ) aus, um dieser Forderung eine Abfuhr zu erteilen. Stattdessen will sie lieber bei der Ausbildung und Berufswahl der Frauen ansetzen. Eine tolle Idee: Die Mehrzahl der Mädchen lernt nach wie vor einen von drei lehrberufen: Einzelhandelskauffrau, Bürokauffrau und Friseurin. Überraschenderweise genau drei Berufe die sehr schlecht entlohnt werden. Bleibt einmal mehr den Blick gegen Norden zu richten: Fortschrittliche Modelle zur gerechten Entlohnung gibt es zum Beispiel in Schweden oder Norwegen.

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