Schwarzarbeit bei der Wirtschaftskammer

Die besten Geschichten schreibt der Alltag. Wie sonst kann es ausgerechnet der Wirtschaftskammer „passieren“, dass auf einer ihrer Baustellen schwarz gearbeitet wird? Ausgerechnet die Interessensvertreter der armen Unternehmer wird so „durch einen unglücklichen Zufall“ Opfer von Subfirmen. Die Kammer kann einen dermaßen peinlichen Fall zurzeit überhaupt nicht brauchen – schließlich stehen Kammerwahlen vor der Türe. Es ist daher wenig verwunderlich, dass WK-Tirol-Präsident Bodenseer einen sofortigen Baustopp angeordnet hat. Wer weiß was da sonst noch für Leichen im Keller vergraben liegen. Und vielleicht interessiert sich dann auch jemand für den sündteuren Umbau der WKÖ in Wien 4. Dort wurde die Zentrale auch mit Mitgliedsgeldern nach allen Regeln der Kunst umgebaut. Na zumindest die Solarzulieferer dürfte es (zumindest finanziell) gefreut haben.

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  1. Was ist denn da so ungewöhnlich daran? Die Wirtschaftskammer ist ja schwarz…🙂

    Aber im Ernst, das kann doch überall passieren. Größere Baustellen mit SubSubSub-Firmen sind in dieser Hinsicht nur sehr schwer zu kontrollieren, vom Bauherren selber wahrscheinlich noch schwerer. Aber peinlich ist sowas für die WK auf jeden Fall…


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