Warum sich Claudia Schmied überhaupt verteidigen muss

Seit vier Tagen ist die Kommunalkredit das Nummer eins Thema der „Presse“. Doch Kernpunkt der Artikel sind keineswegs die Kommunalkredit-Financials. Nein, die „Presse“ weidet sich am vorherrschenden politischen Hick Hack – wohl wissend, dass im gesamten 270 Seiten starken Deloitte Gutachten (das übrigens noch gar nicht veröffentlicht wurde) kein einziges Mal der Name  „Claudia Schmied“ oder das Wort „Bilanzfälschung“ vorkommt. Aber geschenkt – Journalisten müssen Zeitungen verkaufen.

Der Gewinner ist derzeit zweifelsohne die ÖVP, die das Spiel „Angriff ist die beste Verteidigung“ perfekt beherrscht. Besonders spannend dabei ist, dass die Bundes-Finanzierungs-Agentur medial nur in Ansätzen präsent ist. Das kann schon einmal als erster Sieg gewerter werden. Sieg Nummer zwei ist, dass Claudia Schmied das Leben mit einem Gutachten schwer gemacht wird. Dass dieses eine Zeitspanne behandelt, in der Frau Schmied gar nicht mehr im Vorstand der Komunalkredit war, scheint niemanden zu interessieren…

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