Danach kräht kein Hahn

Nachdem das Universitätsgesetz, während der Sommerferien – von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt – geändert wurde, ist für viele Studenten das Maß voll. Vernünftiges Studieren ist in vielen Fällen zu einem Ding der Unmöglichkeit geworden. Das sieht auch Minister Hahn so – und will mit Zugangsbeschränkungen gegensteuern.

Zur Abwechslung hat Hahn diesmal jedoch mit den Studierenden gesprochen. Die 34 Millionen, die er den Studenten anbietet, sind aber bestenfalls ein Tropfen auf den heißen Stein – und ein Schmäh obendrein: Ein Großteil des Geldes soll einfach aus dem Budgets 2010 vorgezogen werden. Na, wenn das keine nachhaltige Finanzpolitik ist… SeinE Minister-NachfolgerIn wird es ihm jedenfalls danken!

Wie dem auch sei: So lange Österreich mehr in den Pensionstopf zuschießt als in die Bildung investiert wird sich an den Universitäten nichts ändern. Für einen ordentlichen Studienbetrieb müssten ca. 1,7 % des BIP für Hochschulen aufgewendet werden. Werden die Unis aber mit ca. 1% abgespeist. Zu viel zum Sterben, zu wenig zum Leben…

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