Profil basht Falter

Im aktuellen Profil lässt es sich Michael Nikbakhsh nicht nehmen über ein „Gespräch“ im Falter mit Julius Meinl herzuziehen. Doch Obdacht! Es geht gar nicht um das Gespräch! Viel mehr geht es um die „Unsitte“, dass Journalisten ihre Geschichten nicht autorisieren lassen.

Die Authorisation von Interviews ist „eine seit Jahrzehnten gängige Usance“ wie Nikbakhsh schreibt. Das mutet seltsam an. Gerade das Profil, das sich so gerne als Speerspitze des qualitativen Aufdeckerjournalismus sieht, wird nicht müde PR Agenturen stetig auszurichten, wie unabhängig man sei. Und eben darum keine Texte autorisieren lasse.

Ganz so unabhängig wie der Falter ist man beim Profil aber offenbar auch nicht.

Published in: on 3. November, 2009 at 09:54  Schreibe einen Kommentar  
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