Selbst als Obdachloser ist man als Migrant benachteiligt

Die Audimax-Besetzer zeigen das Obdachlosen-Problem in Wien auf.
Naturgemäß zieht der offene, besetzte Audimax Wohnungslose als Schlafstätte an. Die Studenten geben sich vorbildlich, verpflegen und betreuen die Besucher.

Stadträtin Brauner reagiert und schickt Obdachlosen-Betreuer in den Audimax für alle wohnungslosen Wiener. Und jetzt der AHA-Effekt: Migranten haben zu städtischen Einrichtungen keinen Zugang. Sie kommen tlw. mit Flüchtlingsstatus, dürfen nicht arbeiten werden nicht versorgt und dürfen – wenn sie nun schon sprichwörtlich am Boden sind – nicht einmal die Notschlafstätten der Stadt benutzen.

Ich wußte das nicht und bin – gerade von einer sozialdemokratischen Stadt – zutiefst enttäuscht. Man kann sich nur mehr schämen.

Published in: on 3. Dezember, 2009 at 10:35  Comments (1)  
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  1. so wenig ahnung wie du möchte ich auch einmal haben


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