Zivis unter Pauschalverdacht

Innenministerin Fekter hat wieder ein Mal mit einem bemerkenswerten Vorschlag für Aufsehen gesorgt. Sie will – wegen angeblicher Beschwerden der Trägerorganisationen – den Krankenstand für Zivildiener de facto auf drei Tage beschränken. Und das, obwohl die großen Trägerorganisationen mit der Arbeit der Zivildiener sehr zufrieden sind und sich überhaupt nicht beschwert haben.

Es drängt sich ein ganz ein anderer Verdacht auf: Schottermiezi Feker versucht still und leise eine Verschärfung der Rechtslage bei einer Gruppe, die sich kaum wehren kann. Denn ist diese Schikane erst ein Mal eingeführt, kann sie ganz leicht auch auf andere Beschäftigungsverhältnisse ausgedehnt werden.

Dann könnten die Arbeiter in Fekters Kiesgruben wohl auch bald nur mehr drei Tage in Krankenstand gehen, ohne diesen „nacharbeiten“ zu müssen. Hier geht die Gewerkschaft zu Recht auf die Barikadenbleibt zu hoffen, dass die SPÖ nicht schon wieder bei einer solch schwindeligen Aktion mitmacht.

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One CommentHinterlasse einen Kommentar

  1. ihr habt es wahrscheinlich eh schon bemerkt: es wird nix einfach so besser, nur weil man von einem jahrzehnt ins andere hupft. die einzig wahre veränderung bleibt vermutlich dem sprung von einem wirklich wirklich hohen dach vorbehalten 😉
    ich freue mich jedenfalls schon auf eure beiträge im neuen jahr und wünsche ein spektakuläres ebensolches!


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