Fekter hat klare Worte an den toten Trafikräuber – traurig!

Willkommen in Österreich, wobei nett gesagt, willkommen in einer Welt in der das Leben unterschiedlich viel Wert ist.
Das Leben des rechtschaffenden Österreichers auf der einen Seite und das „Leben“ der bösen Kriminellen, meist ausländisch.

Ein Trafikant wird überfallen und tötet einen jungen Menschen.
Nicht genug, das wir in einem Land leben in der der Trafikant im Kleinformat fast bejubelt wird, nein wir leben auch in einem Land in dem sich unsere „Innenministerin“ auch noch hinstellt und im Interview klare Worte findet:

„Wir sind kein Selbstbedienungsladen“

Einfach nur verachtenswert.
Raub ist falsch aber so etwas wie oberflächliches wie Geld mit Töten zu verteidigen ist es ebenso.

Ich hoffe der Trafikant wird zu Rechenschaft gezogen und bekommt die volle Tragweite seines Handelns zu spüren.

Published in: on 7. Januar, 2010 at 12:53  Comments (10)  
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10 KommentareHinterlasse einen Kommentar

  1. Muss man sich erst erschlagen lassen um sich wehren zu dürfen.
    Wie hätte es aus gesehen wen der Trafikant erschossen worden wäre , würde auch keiner jammern.
    Der Räuber hat selbst schuld sollte auf legalem Wege zu Geld kommen.
    Einer Weniger

  2. Was soll die moralinsaure Aufregung? Sind wir etwa ein Selbstbedienungsladen? Oder sollen unsere Minster, Klageweibern gleich, jeden bei seiner Berufsausübung verunglückten Verbrecher betrauern müssen?

    Auch sollte man überlegen, ob die zwei Ermordeten von Pachfurth nicht noch leben könnten, wenn sie auch einen 38er zur Hand gehabt hätten. Es war ja dort auch NUR ein Raubüberfall…

  3. Nicht schlecht, liebe leut…
    Ihre spiegelt es ja gut wieder was welchen Stellenwert in diesem Land hat.

    Ich finde es bedenklich wenn das Recht selbst in die Hand genommen wird und überhaupt ist Geld nie soviel Wert wie ein Leben.

  4. Mein Kommentar würde den Rahmen Ihrer Kommentarfunktion sprengen, aber ich biete Ihnen an diese unter http://www.erstaunlich.at nachzulesen.
    MfG
    Erich Reder

  5. Das Problem ist doch, daß der Trafikant seinen Beitrag dazu leistet daß die Sache zu eskalieren droht.

    Bisher isses doch so, daß der 0815-Räuber Geld will, wenn möglich (schon aus Eigennutz) ohne jemanden töten zu müssen.

    Muß der 0815-Räuber aber damit rechnen daß Trafikanten zunehmend bewaffnet sind, wird der Finger am Abzug umso lockerer anliegen, oder es wird sogar einen Präventivschuß erfolgen.

    Leidtragende sind dann diejenigen Trafikanten (oder wer auch immer), die sich nicht bewaffnen wollen, und lieber das Geld rausrücken statt das eigene Leben zu gefährden (is ja auch das einzig Vernünftige wenn man mal kurz drüber nachdenkt).

    Zu Fekter: Es ist nun mal so, wir sind hier in Österreich, da is so manches nicht so appetitlich wie anderswo.

  6. @Jan
    Grundsätzlich bin ich auch dieser Meinung – http://www.kritikus.at/2007/04/19/waffengesetz-vorstoss-der-fpoe/
    Nach Pachfurth bin ich mir da aber gar nicht mehr so sicher – zwei Tote durch einen „0815-Räuber“. Die waren unbewaffnet und sind jetzt trotzdem tot…

  7. Meine Annahme war, daß Diebe und Räuber in der Regel kein Interesse daran haben ihre Opfer gesundheitlich zu schädigen; die wollen nur „ihr“ Geld.

    Pachfurth dürfte in diesem Sinne eine Ausnahme gewesen sein.

    Falls jetz das Argument kommt: Wenn mich jemand erschießt, hilft’s mir nicht wenn das „in der Regel“ nicht passiert und ich die seltene Ausnahme bin. –> Mir hilfts genauso wenig wenn ich bewaffnet bin, und mich der Räuber nur deswegen erschießt *weil* ich bewaffnet bin und den Räuber mit (ev. tödlicher) Gegenwehr konfrontiere.

  8. Wie gesagt, wir liegen eh auf der gleichen Linie. Ich meine nur, dass niemand gezwungen werden sollte, sein Leben von dem guten Willen des Räubers abhängig zu machen. Jedem sollte die Entscheidung, sich zu wehren oder nicht, selber überlasen bleiben. Und egal wie es ausgeht – die Folgen seines Handelns (das Ergebnis der Untersuchung geht ja jedenfalls an die Staatsanwaltschaft) muss er ohnehin selber tragen…

  9. naja lieber kritikus das führt doch in die falsche richtung; das gewaltmonopol aufzuweichen (auch nur gesellschaftlich) führt ja nur zu vorschnellen handlungen – wie zB die usa ein tolles beispiel ist. wird ein briefträger für einen räuber gehalten wird er erschossen; dem ist es dann egal ob der schütze sich rechtfertigen muss.

  10. Absolut Genialer Beitrag, dies wollte ich schon immer mal ausdrucken, wusste aber niemals wie ich das zu Papier bringen konnte🙂 !


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