Die Universität ist keine Oper

Die Neowissenschaftsministerin will sich offensichtlich einen Karl machen. Nicht anders ist es zu erklären, dass sie die Universitäten mit der Oper vergleicht. Die studierte Juristen sollte es besser wissen: Ein Studium wird nicht der Gaude und Unterhaltung wegen betrieben. Auch ist es nicht um den Preis einer Opernkarte zu erwerben. Wer kurzweilige Unterhaltung haben will ist in der Oper sicher besser aufgehoben als in einem mindestens drei Jahre dauernden Studium. Mit diesen Äußerungen hat sich die Ministerin vor der heute stattfindenden Fragestunde keinen guten Dienst geleistet. Aber immerhin hat sie sich selbst demaskiert. „Eignungstest“ für alle (z.B. gestern in der ZiB1) oder aber Kontingente. Zumindest eine klare Ansage.

Auch ihr Vorgänger Johannes Hahn ist derweil erneut in den Schlagzeilen: Seine Dissertation wird wieder unter die Lupe genommen – Hahn sah sich bereits in der Vergangenheit wiederholt mit Plagiatsvorwürfen konfrontiert.

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