Googlebombe gegen Strache

Wer bei Google „Vollkoffer“ eingibt, gelangt direkt zur Seite von HC Strache.
Dem ist wohl nichts hinzuzufügen.

Strache auf Google

Wer Vollkoffer sucht, findet Strache

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Niessl und die Rechten

Eigentlich ist der Landeshauptmann des Burgenlandes über jeden Verdacht erhaben auch nur irgend etwas mit dem rechten Rand zu tun zu haben. Bloß seine Berater, die scheinbar wahllos Werbebanner platziert haben, sollten in Zukunft vermutlich etwas genauer hinsehen, wo das Bild des Wahlwerbers auftaucht….

grandiose Werbebannerplatzierung

Steve Jobs – eine Ein-Dollar-Kraft?

Und wieder ein Mal zu Weihnachten hat es sich Steve Jobs nicht nehmen lassen, großzügig zu verkünden, dass er Apple für das Jahr 2009 nur einen Dollar Honorar in Rechnung stellt.  Doch das mühsam aufgebaute Image als Ein-Dollar-Jobber bröckelt seit geraumer Zeit. Dafür sorgen nicht nur die Forbes-Veröffentlichung, die verlässlich regelmäßig die Top-Verdiener vor den Vorhang bitten. 2006 zum Beispiel strich der Applechef bescheidene 646 MillionenDollar ein. Damit war er laut Forbes-Liste 2006 der am besten entlohnte Manager in den USA. Selbst wenn dieser Betrag mit lächerlichen 2 Prozent verzinst werden würde, ergibt sich daraus ein monatliches Einkommen von Jobs jenseits der Millionengrenze.
Könnten uns die Manager dieser Welt also bitte einen Gefallen tun und mit den bescheuerten „nur 1 Dollar Lohn!“-Geschichten aufhören? Es dürfte sich schön langsam herumgesprochen haben, das sie nicht auf Peanuts angewiesen sind und es sich lediglich um einen billigen PR Trick handelt.

Who the Fuck is Elsner…

Kennen Sie Ihn noch?
Den roten Gierschlund, der Banker der unsagbare 600 Miillionen Euro in den Sand gesetzt hat?

600 Millionen? Ja da schmunzelt man zu recht; im Vergleich zu den Summen die heute ohne mit der Wimper zu zucken verbrannt werden ist das nichts. Er ist ein Opfer unserer Zeit – natürlich: für den strafrechtlichen Aspekt wurde er zurecht verurteilt (1. Instanz) aber sonst ist er ein Opfer unserer Zeit.

Wer forscht denn mit dieser Akribie bei der Raiffeisen ob nicht mehr hintern den Verlusten steckt oder zeigt Scheuch wegen öffentlicher Gefährdung an; wenn er 18 Mrd. Haftung eingeht bei 2 Mrd. Budget…

Published in: on 16. Dezember, 2009 at 07:17  Schreibe einen Kommentar  
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Umverteilung auf österreichisch

In den OECD Revenue-Statistics 2009 wird deutlich, dass die Abgabenquote in Österreich 2008 gestiegen ist. In 17 anderen Industrieländern knöpfte der Staat seinen Bürgern 2008 weniger Abgaben ab als 2007. Aber kein Stachel ohne Dornen.

Weil Österreich seinen Erwerbstätigen ja den Zaster aus den Taschen zieht, kann er anderswo leichtfertig aus dem Fenster geworfen werden. Wie sonst ist es möglich, dass Pensionisten eine größere „Gehaltserhöhung“ bekommen als die Erwerbstätigen in der Metallbranche? Das ist nämlich selbst für österreich einmalig.

Scheint so, als ob Blecha und Kohl zu den Vampiren der Gesellschaft werden, die den Erwerbstätigen auch noch den letzten Tropfen Kaufkraft aussaugen wollen. Da zeigt sich wieder einmal, dass sich ehrliche Arbeit in Österreich nicht wirklich lohnt.

SoKo Eierschwammerl schlägt zu

Klingt lustig? Ist es aber nicht. Die Sondereinsatzgruppe der Kärntner Bergwacht hat bei drei Italienern 40 kg Eierschwammerl beschlagnahmt. Der Verdacht des Pfücken für kommerzielle Zwecke liegt ebenso nahe wie der Gedanke an ein mediales Sommerloch. Das Kärntner Naturschutzgesetz sieht jedenfalls eine Maximalsammelmenge von zwei Kilo pro Person vor (die ohnehin kein Mensch alleine verdrücken kann). Die „geraubten“ Pilze wurden übrigens leider zertrampelt. Was in jedem Fall unsinnig ist – schließlich wurden sie ja bereits gepfückt. Sinnvoller wäre es sicher gewesen die Schwammerl- wenn schon beschlagnahmt – karitativen Einrichtungen zur Verfügung zu stellen. Sinnlose Nahrungsmittelvernichtung findet ohnehin viel zu oft tagtäglich in den Supermärkten statt. Da braucht die Bergwacht nicht auch noch ihren Anteil leisten.
Und generell fallen mir ein paar neue Aufgaben für die Bergwacht ein – schließlich scheint sie ja gerade unterbeschäftigt zu sein, wenn sie schon die Zeit findet, die Rucksäcke von Schwammerlsuchern zu durchsuchen. Schuhe putzen zum Beispiel. Den Stadt-Dreck den die Wanderer in den Wald schleppen ist ja für die Flora und Fauna eine Zumutung. Oder zum Beispiel den Lärmpegel im Wald unter Kontrolle zu bringen: Diese Tiere könnten (vor allem in der Nacht!) gefälligst ein bisschen leiser sein. Die armen Camper, Hüttengäste und Jäger können ja kaum ein Auge zumachen bei dem Radau im Wald! Und wenn den Bergwächtern dann noch immer Zeit bleibt, dann könnten sie sich auch noch um die Futterquellen der Wildtiere kümmern. Wer weiß denn schon wie viele Schwammerl die so unerlaubt verdrücken?

Könnte das bitte jemand auch der Bundesfinanzierungsagentur mitteilen?

Jedem halbwegs intelligenten Menschen ist klar, dass höhere Gewinnmöglichkeiten, die bei Wertpapieren, und zwar Fonds und Aktien,vorliegen, mit einem höheren Risiko eines Wertverlustes verbundensind. Hätte die Klägerin tatsächlich nach einer sicherenVeranlagungsform gesucht, hätte sie wohl ein Sparbuch oder einen Bausparvertrag gewählt, mit welcher Veranlagungsform sie allerdings offensichtlich nicht zufrieden war.“ Landesgericht Feldkirch, am 29. Juli 2009 in einem Urteil gegen eine Anlegerin die gegen die Meinl Bank geklagt hatte.

Die ersten sichtbaren Krisengewinner

Dieses fidele Ranking führen zweifelsohne derzeit die Pharmaunternehmen an. Bedingt durch weltweite Panikmache (warum schert sich eigentlich niemand um die Tausenden Grippetote, die jede Grippewelle jährlich mit sich bringt?) schießen deren Gewinne bzw. Aktienkurse in die Höhe.
Auch Tabakunternehmen dürften es (zumindest in China) nicht so schlecht gehen: Um die Tabakindustrie anzukurbeln müssen die Beamten der Provinz Hubei nun qualmen was das Zeug hält. Das Soll-Ziel muss je Abteilung erreicht werden – Abteilungen die darunter liegen sollen bestraft werden.
Um ein drittes Beispiel zu nennen fällt mit die Automobilindustrie ein: Sie gehört offensichtlich nicht geschlossen zu den Verlierern. Da will Fiat doch glatt (mit 6,6 Mrd. Euro Schulden im Gepäck) zuerst 20% von Chrysler übernehmen und dann auch noch Opel. Wie das gehen soll? Na durch Staatshilfe natürlich! Sergio Marchionne – der Fiat-Boss – hat bei Fiat bisher einen harten Sparkurs verfolgt. Was die „Portokassa“ aber trotzdem nicht überquellen lässt. Und weder Chrysler noch Fiat glänzten in der Vergangenheit durch Innovationsgeist. Was für die zukünftige Ausrichtung auf bestehenden Märkten wie auch auf Hoffnungsmärkten (Stichwort Russland) wohl kaum ein zusätzliches Asset sein dürfte.
Einen Gewinner gab es offfensichtlich auch bei einer fidelen Pokerrunde in Barcelona: Dort hat der russische Milliardär Roman Abramowitsch (genau, das ist der dem Chelsea gehört) angeblich seine Luxusjacht verspielt. Aber die war ja nur eine halbe Million Dollar schwer.

Gesundheit!

Was sagt ein Wiener zur Schweinegrippen-Saison kurz vor seiner Verhaftung?
Haatschi!

Panik, willkommen in Wien

Published in: on 28. April, 2009 at 17:33  Schreibe einen Kommentar  
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Die neuen Leiden des jungen Marchetti

Der Schülerunion (von der der amtierende Bundesschulsprecher Nico Marchetti kommt) ist eine Klagsdrohung mit einer Schadenssummer bis zu einer Million Euro vom Bifie ins Haus geflattert. Und das zu Recht. Wenn Werner Amon nun ausrückt, um von BM Schmid zu verlangen sie solle die Klagsdrohung „gegen einzelne Schülervertreter“ veranlassen mutet das seltsam an. Die ÖVP hat beschlossen einen ihrer jüngsten Funktionäre in das Rennen gegen die Unterrichtsministerin zu schicken. Der hat sich auch ambitioniert ins Zeug gelegt – schließlich muss der Grundstein für eine Karriere in der ÖVP früh gelegt werden. Offensichtlich hat sich der junge Mann aber nicht überlegt, was passiert wenn er seine Schuldigkeit getan hat. Er ist nämlich der, der schlußendlich auf der Strecke bleibt. Und mit ihm alle, die er eigentlich vertreten sollte. Es ist ein Drama, wenn sich junge Leute für Anliegen instrumentalisieren lassen, die nicht die ihren sind. Und daraus noch dazu einen Nachteil ziehen.

Wie das Drama endet kann übrigens bei Ulirch Plenzdorf nachgelesen werden.

Published in: on 23. April, 2009 at 09:49  Comments (2)  
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