Es ist Samstag Abend

Es ist Samstag Abend und die Dinge stehen gut. Wir sind auf der Suche nach viel neuem Mut. Am Wochenende hat man in der Großstadt niemals eine Ruh‘. Warum also nicht zur Kundgebung im Nu. Uns bleibt nur noch eine Chance. Hinein in die U-Bahn! Widerstand feiert Renaissance!

Mehr zu Bilanz und Ausblick der Kundgebung „Machen wir uns stark“ am 18.9.2010 am Heldentor an der Wiener Ringstraße

Auf Raketa ist Verlass

Durchaus erheiternde FPÖ-Plakatalternativen finden sich derweil auf http://raketa.at/index.php?id=8387&rid=239
Wenigstens ist auf die Kreativität einzelner kritischer Menschen noch Verlass.

Published in: on 2. September, 2010 at 06:36  Schreibe einen Kommentar  
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Nichts Neues von Strache – und das ist gut so

Die Erwartungen an das ORF-Sommergespräch mit HC Strache wurde von so manchen Kommentatoren aufgeputscht. Doch was kam? Vorhersehbares.

Das ist vor allem deswegen gut, weil in diesem Fall, keine Neuigkeiten die besten Nachrichten sind. Strache hatte schlichtweg nichts Neues zu sagen. Und das ist das große Problem der Populisten: In dem Moment wo es um konkrete Lösungsvorschläge geht, versagen sie. Klar, Lösungskompetenz zu zeigen würde bedingen über ernsthafte Konzepte zu verfügen.
Als nervig habe ich die Zuspielungen des ORF empfunden. Was sollen die Leute denn auch anderes sagen? Eine Partei, die nahezu auschließlich das Thema Zuwanderung spielt, soll von den WählerInnen anders wahrgenommen werden?

Was von dem Gespräch überbleibt ist ein beleidigter Strache (nie darf der arme Politiker aussprechen und außerdem sind die Zuspielungen vom ORF furchtbar tendenziös) und eine Unternehmerin, die hart aber fair wirkt. Und wer war doch gleich noch diese Moderatorin?

Published in: on 24. August, 2010 at 19:49  Comments (1)  
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Sexy wie Jogi

Alle guten Dinge sind bekanntermaßen drei. Als Abschluss der orf.at – Peinlichkeitstriologie hier die heutige Seite. Gut dass der ORF die reifen Herren und deren knappe Hemden als Zielgruppe entdeckt hat…

Published in: on 23. Juni, 2010 at 12:04  Comments (1)  
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Wie fad ist der ORF Onlineredaktion?

Offenbar sehr. Oder es gibt eine absurde Vorschrift wie viele „Meldungen“ ein Ressort produzieren muss. Anders ist diese „Story“ wohl nicht zu erklären….

Published in: on 7. Juni, 2010 at 19:31  Comments (2)  
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„Es tut mir leid, dass Haider nicht politisch besiegt wurde, sondern von Alkohol und Auto.“

sagt Robert Menasse. Weitere Statements sind bei der heutigen Premiere des Films „Widerstand im Haiderland“ zu erwarten. Heute um 19:30 Uhr im Filmcasino. Am 7.2. kommt es zu einer weiteren Vorstellung mit Podiumsdiskusion die von Florian Klenk moderiert wird.  Auf der Darstellerliste finden sich zahlreiche klingende Namen:  Josef Hader, Andreas Kohl, Reinhard Gaugg oder eben Robert Menasse. Wir sind jedenfalls gespannt.

Profil drischt im besten Boulevardstil auf Personalvertreter ein

Wer denkt, der Boulevard wird von einschlägigen kleinformatigen Tageszeitungen beherrscht, der irrt. Mit der aktuellen Ausgabe drängt sich Profil ins Rampenlicht und überholt NEWS um Längen. Zuerst wird auf drei Seiten kollektiv auf die Beamtenschafft eingeprügelt, personifiziert durch GÖD-Chef Neugebauer. Man kann zu dem streitbaren Christgewerkschafter stehen wie man will – aber seinen Job macht er verdammt gut. In Sachen Klientellpolitik kann er Blecha und Kohl die Hand geben. Wäre es das gewesen, könnte man meinen es handle sich nur um das allseits beliebte Beamten-Bashing. (mehr …)

Profil basht Falter

Im aktuellen Profil lässt es sich Michael Nikbakhsh nicht nehmen über ein „Gespräch“ im Falter mit Julius Meinl herzuziehen. Doch Obdacht! Es geht gar nicht um das Gespräch! Viel mehr geht es um die „Unsitte“, dass Journalisten ihre Geschichten nicht autorisieren lassen.

Die Authorisation von Interviews ist „eine seit Jahrzehnten gängige Usance“ wie Nikbakhsh schreibt. Das mutet seltsam an. Gerade das Profil, das sich so gerne als Speerspitze des qualitativen Aufdeckerjournalismus sieht, wird nicht müde PR Agenturen stetig auszurichten, wie unabhängig man sei. Und eben darum keine Texte autorisieren lasse.

Ganz so unabhängig wie der Falter ist man beim Profil aber offenbar auch nicht.

Published in: on 3. November, 2009 at 09:54  Schreibe einen Kommentar  
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Vor dem Gesetz sind alle gleich…

… aber offensichtlich nicht vor der Staatsanwaltschaft. Eine 150 Seiten starke Anzeige wird von einem Staatsanwalt einfach „übersehen“ . Statt dessen hält sich der Staatsanwalt lieber an die „Gegen-Anzeige“ des ehemaligen Ministers Strasser – der die Frage des „Datendiebstahls“ geklärt haben möchte. Was an sich schon ein schiefes Licht auf die Arbeitsweise der Involvierten wirft. Peter Pilz hat auf seiner Homepage die „Strasser-Mails“ veröffentlicht, die Einblick in parteipolitisch motivierte Postenbesetzungen unter  Strasser gewähren. Dennoch wird es kein Nachspiel für die Schwarzfärber geben, weil es laut Staatsanwalt „Strafrechtlich noch zu wenig“ sei. Erstaunter Bürger merke: Die Postenbesetzungen in der Polizei erfolgen nach politischer Interventionen unter Übergehung des bestgeeigneten Kandidaten. Nur gut, dass die damit befassten Ressorts (Inneres und Justiz) auch weiterhin in ÖVP Hand sind.  Weitere Handlunsanweisungen können unter anderem auch in  Georg Orwells Farm der Tiere nachgelesen werden. Denn spätestens seit 1945 wissen wir: „Alle Tiere sind gleich, aber manche sind gleicher“.

Published in: on 2. Oktober, 2009 at 07:57  Comments (1)  
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Lesen Sie kein Profil – lesen Sie den Stern

Wieso? Weil eh das Selbe drinn steht. Beispiel gefällig?  Nehmen wir zum Beispiel den Stern vom 17.9. her und blättern auf Seite 150 ff. Wenn wir daneben das Profil vom 28. 9. legen, fallen verblüffende Ähnlichkeiten des Artikels über die Frauenrechtlerin Waris Dirie. Aber halt! Es gibt einen Unterschied: Der Stern hat die besseren Fotografen.

Published in: on 30. September, 2009 at 11:28  Schreibe einen Kommentar  
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