„Menschen importieren“ und „vereinigte Randalierer“

Ein wenig schizophren scheint dieser Herr Strache ja wirklich zu sein. Auf der einen Seite propagiert er beim Wiener Wahlkampfauftakt den sozialen Frieden, auf der anderen Seite hetzt er gegen Minarette und will das Tragen von Burkas verbieten. Dann will er wieder  Sprachrohr für die Sprachlosen sein um im nächsten Atemzug pauschal gegen die „vereinigten Randalierer, Gutmenschen und Berufsdemonstranten da draußen“ zu schimpfen.  Was haben wir gelacht.

Published in: on 3. September, 2010 at 09:41  Comments (1)  
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Alle Asylwerber sind Verbrecher

So oder so ähnlich lautet der Subtext von Schottermizi Fekter. Leider wird auch durch sture Wiederholung eine bemerkenswert dumme Idee nicht besser. Dennoch bleibt Polizeiministerin Fekter dabei: Flüchtlinge sollen während ihres Asylaufnahmeverfahrens einer „Anwesenheitspflicht“ im Erstaufnahmezentrum unterliegen. Einmal ganz abgesehen davon, dass Experten das Einsperren von Asylwerbern für rechtswidrig halten, offenbart die Forderung vor allem eines: Innenministerin Fekter hat kein Interesse an Integration. Schließlich werden die Asylgesetze seit Jahren immer weiter verschärft. Es ist höchste Zeit der Polizeiministerin die Asylagenden zu entziehen und in einem eigenen Ministerium oder zumindest einem eigenen Staatssekretariat anzusiedeln. Asylwerber brauchen Betreuung durch Sozialarbeiter, nicht durch Polizisten. Der derzeitige Zustand ist für Österreich schlicht unwürdig, oder um es mit den Worten von Willi Resetarits zu sagen:  „Die Asylpolitik ist ein Schandfleck„.

Gaudimax mit Josef Bucher

Besser als jedes Kabarett ist ein Interview mit dem BZÖ Chef. In einem „Presse-Interview“ behauptet BZÖ-Chef Josef Bucher, „die Bevölkerung fürchtet sich vor Moscheen“. Nur deswegen fordere das BZÖ in seinem Parteiprogramm das Bauverbot von Moscheen. Mir läuft auch jedes Mal ein kalter Schauer den Rücken hinunter wenn ich nur bei einer Kirche vorbei gehe. Brrr, gar nicht zu denken an die Königssäle von den Zeugen Jehovas. Und dann diese Moscheen, die von außen zumeist garnicht als solche zu erkennen sind! Wer weiß schon so genau was dort wirklich passiert? (mehr …)

Jedes Ende wird ein Anfang sein

Wir haben uns entschieden.
Entschieden weiterzumachen.

Wir nehmen den Wiener Wahlkampf zum Anlass, uns einem neuen Themenschwerpunkt zu widmen.
Nicht zuletzt aufgrund der erneuten, widerlichen Plakatkampagne der FPÖ wollen wir unser Hauptaugenmerk in Zukunft auf den Alltagsrassismus lenken. Warum? Weil wir ihn täglich erleben (müssen). Und weil er uns stört. Und weil wir der Meinung sind, dass wir etwas dagegen unternehmen müssen.
Wem die neuen Plakate der FPÖ noch nicht ins Auge gestochen sind, dem sei eines gezeigt:
Plakat in der Nähe des Siebenbrunnenmarktes

Dazu fällt mir eigentlich nur mehr ein Zitat von Max Liebermann ein: Ich kann gar nicht so viel fressen wie ich kotzen möchte.

Sparlampen predigen, Glühbirnen kaufen

Das Forum Alpbach ist zuweilen auch für einen Lacher gut. Nachdem SPÖ-Klubobmann Cap heute bei einer  EU-Debatte  zugegeben hat, sich noch rasch mit herkömmlichen Glühbirnen eingedeckt zu haben, hat auch Finanzminister Pröll bekundet noch Glühbirnen gehamstert zu haben. IV-Generalsekretär Beyrer hat übrigens seine Frau noch rasch Glühbirnen auf Vorrat kaufen lassen. Dabei ist allen dreien ohnehin klar, dass an der neuen Technologie kein Weg vorbei führt. Um so lustiger wenn Pröll ein Wortspiel bemüht: „Bei mir haut es bei dieser Frage die Sicherungen durch“ .

Published in: on 3. September, 2009 at 11:39  Comments (1)  
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Zitat des Tages

„Fast täglich wurde über die angebliche schwere Körperverletzung großflächig medial berichtet und trotzdem schwieg die Staatsanwaltschaft im vollsten Wissen über die von ihr selbst protokollierte Wahrheit dazu. Anstatt Westenthaler weiter unfair anzuschwärzen, sein Telefon illegal zu überwachen und ihm sogar eine außereheliche Beziehung öffentlich anzudichten, hätten ein Herr Jarosch und die Wiener Staatsanwaltschaft die Entlastung Westenthalers bei der vorgeworfenen Körperverletzung bekannt geben müssen.“
schießt der stv. BZÖ Obmann Gerald Grosz, in einer OTS, scharf gegen die Wiener Staatsanwaltschaft.
Lustig dabei ist, dass Groz gleichzeitig auch der Menschenrechtssprecher des BZÖ ist und just auf den Polizist losgeht, der die Affäre ins Rollen gebracht hatte. Laut Grosz gab es „nie ein verletztes Polizeiknie„.

Könnte das bitte jemand auch der Bundesfinanzierungsagentur mitteilen?

Jedem halbwegs intelligenten Menschen ist klar, dass höhere Gewinnmöglichkeiten, die bei Wertpapieren, und zwar Fonds und Aktien,vorliegen, mit einem höheren Risiko eines Wertverlustes verbundensind. Hätte die Klägerin tatsächlich nach einer sicherenVeranlagungsform gesucht, hätte sie wohl ein Sparbuch oder einen Bausparvertrag gewählt, mit welcher Veranlagungsform sie allerdings offensichtlich nicht zufrieden war.“ Landesgericht Feldkirch, am 29. Juli 2009 in einem Urteil gegen eine Anlegerin die gegen die Meinl Bank geklagt hatte.

orf.at machte Geländer zum Naturschutzgebiet

Lustiger Tippser von orf.at

Ein netter Tippser, der auf jeden Fall zum lesen des Artikels animiert. Wer weiß denn schon was sich nicht alles für ungeahnte Lebewesen auf so einem Geländer an einem Kärntner See tummeln?

Published in: on 27. Januar, 2009 at 10:09  Schreibe einen Kommentar  
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Zitat des Tages

„He looks more like the guy at the local corner store than the guys on dollar bills.“

So versucht die New York Times in ihrer heutigen Ausgabe den 44. amerikanischen Präsidenten zu beschreiben. Der rote Salon findet diese Sichtweise sehr zutreffend: Barack Hussein Obama ist nicht nur der erste afro-amerikanische Präsident. Er symbolisiert den Wandel der Zeit: Mit kenianischem Vater, amerikanischer Mutter und muslimischen Großvater verkörpert er eine Art Patchwork-Familie, wie wir sie alle aus unserer eigenen Lebensrealität kennen.
Die Erwartungen an ihn sind jedenfalls enorm: Er „muss“ zwei Kriege beenden, ein höchst fragwürdiges Gefangenenlager schließen, die schwerste Wirtschaftskrise seit den 30ern meistern und die steigende Arbeitslosigkeit in den Griff bekommen. Ob ihm all das gelingen wird bleibt abzuwarten. Eines wissen wir allerdings bereits heute: Er wird nicht in die selbe fatale Tonalität verfallen wie sein Vorgänger. Einen Krieg gegen den Terror führen zu wollen, bedeutet einen niemals beendbaren Krieg zu führen. Es liegt an ihm, dieses dunkle Kapitel Amerikas zu beenden.

Published in: on 19. Januar, 2009 at 08:56  Schreibe einen Kommentar  
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Schlagzeile des Tages

OÖ: Kaninchen überlebte 17 Tage in Pkw

Der ORF Online-Redaktion scheinen die Themen auszugehen…

Published in: on 16. Januar, 2009 at 15:11  Comments (1)  
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