Wenn ein Migrant versucht einen Schulplatz zu bekommen

Da konnten die Direktoren einmal ihre Muskeln spielen lassen! Als die sehr höfliche, aber offensichtlich nicht aus Österreich stammende Frau um einen Platz für Ihren 13-jährigen Sohn ansuchte, war es ein leichtes „Nein“ zu sagen. Warum? Vielleicht weil die Familie aus Amerika ist und der Vater als Schlüsselarbeitskraft nach Österreich geholt wurde? Ah, wenn das so ist, dann hat diese Familie doch Geld, nicht wahr? Für eine Spende von 12.000 Euro, wäre der Platz schon zu haben. Die Frau ist – überaschender Weise – einigermaßen erstaunt über dieses „Angebot“.

Jetzt ist es zwar – der Logik der Innenministerin folgend – vorstellbar, dass es Migranten aus der Kategorie „Analphabeten aus irgendeinem Bergdorf“ schwer fällt, ihren Kindern unabhängig von deren Begabung einen Platz in einem Gymnasium zu verschaffen, aber dass es auch für ein Akademikerpaar aus Amerika genauso unmöglich ist, sollte selbst eine Hardcore-Abschieberin wie Frau Fekter stutzig machen. (mehr …)

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Sumpf Österreich: Kapsch & Co bestechen ÖBB & Co

Ein Funke Hoffnung besteht noch in den österreichischen Journalismus: In seiner aktuellen Ausgabe berichtet NEWS über diverse Bestechungsskandale in Österreichs Wirtschaft.

Da lädt einmal die Firma Kapsch den ÖBB Manager Franz Nigl in Diamenten-Logen auf den Kulm ein (Kapsch erhält regelmäßig Aufträge in Millionenhöhe von der ÖBB) und dann Hubert Neuper eine Reihe von Politiker (er beschwert sich dann aber bei Absage maßlos…)
Kapsch ist zB sehr breit im Mautgeschäft in diversen Ländern – wie sie das machen, davon bekommt man jetzt einen Eindruck. Was dran ist wird die Staatsanwaltschaft entscheiden.

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Published in: on 29. Januar, 2009 at 09:58  Comments (1)  
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