Finanzkrise who?

Weiß eigentlich noch irgendwer, dass wir aktuell eine Finanzkrise haben?
Ist wiedermal wunderbar zu sehen, wie gesteuert wir von unseren Medien sind. In Europa haben wir aktuell keine Finanzkrise sondern eine Gaskrise und ganz plötzlich ist niemand mehr deprimiert oder voll von Zukunftsängsten… anders natürlich in den USA, dort ist die Finanzkrise noch allgegenwärtig – die müssen sich ja auch nicht vor dem bösen Russen fürchten, so wie wir armen Europäer…

Published in: on 9. Januar, 2009 at 10:00  Schreibe einen Kommentar  
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Ein Jahr endet, ein „neues“ beginnt

Auch ich will das „neue“ Jahr als Anlass nehmen um einen Rückblick auf etwas zu werfen das sich im ersten Augenblick gar nicht lohnt behandelt zu werden; auf die Vergangenheit. 1. ist sie vergangen und 2. ist das letzte Jahr politisch und gesellschaftlich uninteressant. Passiert ist nichts, zumindest nichts, das auf’s Menschsein Lust macht.

Von denkerschmiede

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Finanzkrise: Citigroup plant 50.000 Stellen zu streichen

Die Finanzkrise schlägt weiter zu: Wie eben bekannt geworden plant einer der größten Finanzdienstleister, die Citigroup, 50.000 Stellen zu streichen und damit die Zahl ihrer Angestellten auf 300.000 zu kürzen.

Das ist ein klares Zeichen welche Auswirkungen diese Krise noch haben wird. Als erster sind die weltweiten Player im Investment Banking betroffen, die klarer Weise direkt von Kurseinbrüchen und fehlenden Investments in den Märkten Schaden nehmen.

Österreichs Banken werden folgen: Keine österreichische große Systembank setzte voll auf Investment Banking; sobald aber die Fundamente der Wirtschaft betroffen sind, wird es auch sie treffen.

Wir können hier von einer zweiten Welle sprechen: Vor allem Raiffeisen und Erste Bank sind starke CEE-Player und können sich daher beide noch in diesem Jahr über gute Daten freuen. Sobald aber CEE stürzt, werden die Ergebnisse und Ausblicke in Österreich einbrechen. Wie viele Mitarbeiter und Co dann hier betroffen sind,… wir werden sehen.

Finanzkrise: Raiffeisen hat offene Forderungen von 1,2 Mrd.

Erste Bank und Raiffeisen haben beide offene Forderungen gegenüber isländischen Banken. Die Banken bestätigten das in einer Aussendung, wobei die Erste Bank auch die Höhe der Forderungen offen legte: rund 300 Millionen. Raiffeisen wollte zur Höhe „aufgrund der angespannten Situation“ kein Kommentar abgeben.

Wundert uns nicht: Kolportiert werden bis zu 1,2 Milliarden Euro – das würde schmerzen.
Natürlich ist das eine Summe von der man nur hört, Bestätigung oder Indizien gibt es keine…

Published in: on 22. Oktober, 2008 at 11:10  Comments (1)  
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Zitat des Tages

„We have socialism for the rich, and capitalism for the poor“

Richard Reich, The Daily Show

Published in: on 22. Oktober, 2008 at 11:05  Comments (2)  
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Könnt ihr bitte mal aufhören…

Liebes Österreich, liebes Heute, liebe Krone, liebe Bild, liebe alle anderen „Ich-spiele-mit-der-Angst-der-Menschen“-Zeitungen,

könnt ihr bitte mal aufhören mit der Angst zu spielen und Schwachsinn zu verbreiten? Ja, unsere Wirtschaft ist im Moment unter Druck, ja unsere Banken haben bis zu 15% an der Börse verloren. Aber das ändert nichts an der Sicherheit der Spareinlagen. Unsere Banken sind sicher und hört bitte auf – by the way; das gilt auch für unserer Regierungen, Schwachsinn zu verbreiten.

Jedes verlorene Geld an der Börse ist a) virtuell verloren b) gehört es ja jetzt nur einem anderen, der ja ebenfalls wieder investieren wird. Gott sei Dank ist unser System bei weitem anders als in den USA, wo es im Moment tatsächlich in die Realwirtschaft eingreift.

Probiert es künftig mit Fakten, aber was sag ich, jedes Gehirn hat die Zeitung die es verdient… Vielleicht sollte ich mich also eher an die Leser wenden.

Published in: on 7. Oktober, 2008 at 09:41  Schreibe einen Kommentar  
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Hoch lebe das Bruderland Amerika

 

Genossen,

heißt ein neues sozialistisches Bruderland herzlich Willkommen: Amerika.

Nach Jahrzehnten des Irrtums, ja des schon fast zwanghaften Versteifens auf das Gegenteil, wachten sie endlich auf. Willkommen zu Hause Genossen Amerikaner, willkommen im Schoss der Internationalen.

Und wieder zeigt ihr, was für eine großartige Nation ihr seit und welch Antriebswille in euch steckt: Schon jetzt, am 9. Tag eures Sozialismus, zieht ihr an uns anderen Bruderstaaten vorbei und verstaatlicht sofort eure Banken. Was für eine Großtat. Ja selbst wir alteingesessenen Sozialisten, haben das noch nicht geschafft. Es lebe die neue Welt! Es lebe Amerika! Freundschaft!

Euer good old Europe.

Von denkerschmiede

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Published in: on 26. September, 2008 at 12:40  Schreibe einen Kommentar  
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