„Es tut mir leid, dass Haider nicht politisch besiegt wurde, sondern von Alkohol und Auto.“

sagt Robert Menasse. Weitere Statements sind bei der heutigen Premiere des Films „Widerstand im Haiderland“ zu erwarten. Heute um 19:30 Uhr im Filmcasino. Am 7.2. kommt es zu einer weiteren Vorstellung mit Podiumsdiskusion die von Florian Klenk moderiert wird.  Auf der Darstellerliste finden sich zahlreiche klingende Namen:  Josef Hader, Andreas Kohl, Reinhard Gaugg oder eben Robert Menasse. Wir sind jedenfalls gespannt.

Der unsterbliche Landeshauptmann

Nach einer Blitzrecherche konnten wir keinen verstorbenen Landeshauptmann in dieser Republik finden, der so viel Postmortem-Aufmerksamkeit auf sich zog wie der singende Bärentaler aus Kärnten. Die neueste Wende in dieser Posse ist das Marterl der Kärntner Künstlers Hoke. Wenigstens passt die Ja-Nein-Taktik zu dem verstorbenen Landeshauptmann (Honke will das Marterl jetzt doch nicht errichten). Auch in seiner Einschätzung gegenüber „Österreich“ bzw. der „Kleinen Zeitung“ ist nichts hinzuzufügen: „Heiligenverehrung“ ist unangebracht.

Published in: on 7. Februar, 2009 at 12:53  Comments (1)  
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Petzner dreht (durch) und Haider kommt (ins Kino)

Gerade noch von der politschen Bühne herunter geschossen lässt Stefan Petzner mit einer neuen Karrierevision aufhorchen. Nachdem er als BZÖ-Vorsitzender abgesetzt wurde, versucht sich Petzner als Filmemacher. Auf der Homepage des BZÖ ist sein Erstlingswerk zu sehen. Natürlich ein Film über seinen Lebensmenschen. Was lag näher als ein Gedenkfilm für Jörg Haider. „In seinem Geist mit neuer Kraft. Der Film!“ heißt Petzners Streifen. Kassenschlagerpotential kann der rote Salon nicht erkennen. Dabei hat Petzner bei seinen bisher legendären Auftritten ja bereits bewiesen ganz große Gefühle wecken und vor allem zeigen zu können. Wir sind gespannt auf Streifen a là „Die Heulsuse ist zurück“, „Jörgi reloaded“ oder „Der Lebensmensch kam, sah und starb“.

Published in: on 1. Dezember, 2008 at 14:11  Comments (4)  
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Der Haider-Mythos. Eine abschließende Bemerkung.

Über Dr. Jörg Haider ist so ziemlich alles gesagt. Alles und mehr, geschönt und erschreckend undifferenziert. In den Tagen nach seinem Ableben wurde (von Journalisten) so hemmungslos gelogen wie selten zuvor. von diegranma

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Published in: on 20. Oktober, 2008 at 08:14  Comments (1)  
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Kann nicht endlich Sonntag sein?

Jörg Haider geht mir auf die Nerven. Und zwar seit seinem Ableben noch viel mehr als davor.
Keine Zeitung, keine Nachrichtensendung im Fernsehen und Radio ohne dass es um ihn geht. Die Vorbereitung der Begräbnisfeier hat die Dimensionen eines Staatsaktes angenommen. WIESO? Er war einer von zahlreichen verantwortungslosen Alkoholkonsumenten. Kaum ein öffentlicher Auftritt eines (Lokal-) Politikers funktioniert ohne Alkohol. Was ja durchwegs in Ordnung ist, vor allem wenn man – wie Dr. Jörg Haider – einen Chauffeur hat. Verantwortungslos, schwer betrunken ein Auto zu lenken und damit Unschuldige zu gefährden ist eine Ungeheuerlichkeit, die vom ehemaligen Kärntner Landeshauptmann teuer bezahlt wurde. Ich freue mich schon wenn über diese Sache sprichwörtlich Gras wächst. von diegranma

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Published in: on 16. Oktober, 2008 at 12:46  Schreibe einen Kommentar  
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Rasen ist immer lebensgefährlich

Na endlich wissen wir – dank ÖAMTC – dass Rasen gefährlich ist (vgl. unter anderem Ö1 Mittagsjournal vom 13.10.2008). Schnell fahren ist eigentlich in der Strassenverkehrsordnung geregelt. Wenn da nicht das Schlupfloch der „Lotsung“ wäre. In besonderen Fällen – zum Beispiel bei Staatsbesuchen – kann über eine Ausnahmeregelung von der SVO angesucht werden. Dann darf unter Polizeibegleitung offiziell gerast werden. Und zwar nur unter Polizeibegleitung.
Sieben Politiker in Österreich haben diese Ausnahmeregelung bisher in Anspruch genommen. Genau: Dr. Jörg Haider war einer von Ihnen. Und noch ein weiteres Schmankerl: Die Beamten die für den Personenschutz des  früheren Kärntner Landeshauptmannes zuständig waren hatten die Dienstanweisung ihren „Schutz“ ab 160 km/h abzubrechen. Scheint so als ob es Dr. Haider öfters ein bisschen eiliger gehabt hätte. (Die Granma)

Published in: on 13. Oktober, 2008 at 12:48  Schreibe einen Kommentar  
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Wunschliste an Vizekanzler Strache

Strache hat sich nach dem Treffen mit Jörg Haider für eine Koalition mit ÖVP und BZÖ ausgesprochen, jetzt ist wohl jedem klar was kommt: Eben diese.

Von denkerschmiede

Oh vergessen, Herr „Ich geh mit einer GANZEN Forderung aber mit Vaseline in die Verhandlungen“-Faymann wird das mit der ÖVP sicher machen. Und die ÖVP macht ja gern den Steigbügelhalter für Faymanns-Kanzlerschaft… Hat ihr ja nie geschadet, so eine Juniorpartnerschaft.

Also zurück zur Realität: Schwarz-Blau-Orange. Um in der modernen Flaggensprache zu bleiben: Die Antigua-Koalition. Ja es ist auch Rot drinnen, aber Strache ist eh ein Sozialrebell und deckt Rot schon ab.

Jetzt zu den Wünschen: Lieber Herr Strache, lieber Herr Haider (was wird der jetzt eigentlich?), bitte…
… kehren Sie ab vom Populismus
… bleiben Sie der Linie Haiders im Wahlkampf treu
… bleiben Sie sachlich
… vereinen Sie sich

Dann sind Sie in fünf Jahren Kanzler. Ich wünsche mir das, denn mit Österreich ist es in fünf Jahren eh vorbei…

Published in: on 8. Oktober, 2008 at 16:20  Comments (1)  
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