Ein bisschen Rückenwind für Armin Wolf

Das Interview in der ZIB2 von Armin Wolf mit dem israelischen Botschafter in Österreich, sorgte laut seinem eigenen Blog für erboste Reaktionen seitens der Zuseher.

Er war nicht objektiv, unprofessionell, ja sogar antisemitisch. Warum? Nun, er hinterfragte die Positionen des Botschafters kritisch und genau das zeichnet einen guten Journalisten aus. Mangelnde Objektivität könnte man ihm nur vorwerfen, wenn er einen Hamas-Führer nicht kritisch behandeln würde.

Typisch Österreich sind die Reaktionen wenn es um das Kritisieren von Juden geht. So wirft ihm ein Seher vor, er sei aufgrund des Ausdruckes „Völkermord“ ein Antisemit und fragt ob er denn die Geschichte des Volkes von Israel nicht kenne. Ein schwaches Argument, denn erstens sind diese zwei Situationen nicht vergleichbar, zweitens hat kein Volk aufgrund erlebter Greueltaten den Blankoschein ebenso welche zu begehen und drittens steckt in einer Kritik am kriegerischen Vorgehen der Israelis kein Antisemitismus.

Wir wünschen uns mehr Objektivität im Umgang mit Israel in Österreich bzw. in der westlichen Welt/Medien.

Published in: on 7. Januar, 2009 at 10:22  Kommentar verfassen  
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