Profil basht Falter

Im aktuellen Profil lässt es sich Michael Nikbakhsh nicht nehmen über ein „Gespräch“ im Falter mit Julius Meinl herzuziehen. Doch Obdacht! Es geht gar nicht um das Gespräch! Viel mehr geht es um die „Unsitte“, dass Journalisten ihre Geschichten nicht autorisieren lassen.

Die Authorisation von Interviews ist „eine seit Jahrzehnten gängige Usance“ wie Nikbakhsh schreibt. Das mutet seltsam an. Gerade das Profil, das sich so gerne als Speerspitze des qualitativen Aufdeckerjournalismus sieht, wird nicht müde PR Agenturen stetig auszurichten, wie unabhängig man sei. Und eben darum keine Texte autorisieren lasse.

Ganz so unabhängig wie der Falter ist man beim Profil aber offenbar auch nicht.

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Published in: on 3. November, 2009 at 09:54  Schreibe einen Kommentar  
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Könnte das bitte jemand auch der Bundesfinanzierungsagentur mitteilen?

Jedem halbwegs intelligenten Menschen ist klar, dass höhere Gewinnmöglichkeiten, die bei Wertpapieren, und zwar Fonds und Aktien,vorliegen, mit einem höheren Risiko eines Wertverlustes verbundensind. Hätte die Klägerin tatsächlich nach einer sicherenVeranlagungsform gesucht, hätte sie wohl ein Sparbuch oder einen Bausparvertrag gewählt, mit welcher Veranlagungsform sie allerdings offensichtlich nicht zufrieden war.“ Landesgericht Feldkirch, am 29. Juli 2009 in einem Urteil gegen eine Anlegerin die gegen die Meinl Bank geklagt hatte.

Gutes Geschäft mit der Kaution

Julius Meinl V. hat also 100  Mio. Euro Kaution beim Oberlandesgericht hinterlegen lassen. Gehen wir von einer Verzinsung von 0,75%, und einer Verweildauer der Millionen von einem Monat  auf dem Konto des Oberlandesgerichts aus, ergibt das monatliche (30 Tage) Zinserträge von 62.000 Euro.
Rein theoretisch also kein schlechtes Geschäft für die Republik. Zumal die Millionen wohl nicht nur 30 Tage beim OLG „geparkt“ sein dürften.
Nicht zu vergessen allerdings, das wenn sich Herr Meinl seiner Verhandlung bzw. Verurteilung entziehen sollte, die Millionen zur Abdeckung der Ansprüche von Geschädigten verwendet werden müssen. Und eines ist noch interessant: Kaution darf nur bei Vergehen gestellt werden, die mit weniger als fünf Jahren Freiheitsstrafe geahndet werden.

Published in: on 2. April, 2009 at 15:53  Schreibe einen Kommentar  
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Breaking News: Tonnenweise Kaffee gestohlen

Wie der rote Salon soeben aus gut informierten Kreisen erfahren hat, wurden beim Kaffeeröster „Jacobs“ über Wochen zwei Tonnen Kaffee gestohlen. Verpackt wurde der Kaffee allerdings angeblich in Meinl-Verpackungen. Weitere Details sind derzeit nocht nicht bekannt, die Ermittlungen laufen.

Published in: on 20. Januar, 2009 at 11:42  Schreibe einen Kommentar  
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