Würstelstand Parlament

Ins Parlament regnet es hinein. Elektroinstallationen sind hochgefährlich – die Gefahr für Kabelbrände ist erschreckend hoch. Im Brandfall besteht laut Gutachten „Gefahr für Leib und Leben“ für die Personen die sich im Parlament aufhalten. Das Dach könnte Schneemassen nicht standhalten. Kurz: Der Bauzustand des hohen Haus ist desolat. Nun scheint Bewegung in die Sache zu kommen. Möglicherweise geht der Umbau des Palaments sogar als  konjunkturbelebende Maßnahme durch. Kein Wunder – jede Würstelbude wäre u.a. von Arbeitsinspektorat früher gesperrt worden.
Die FPÖ ist übrigens noch immer gegen den Umbau. Bei denen ist es auch (noch) trocken.

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Published in: on 26. Februar, 2009 at 12:37  Schreibe einen Kommentar  
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Die Parlamentsumbauposse geht weiter

Was viele Österreicher schon lange vermutet haben ist nun Gewissheit. Das Parlament ist nicht ganz dicht. Das an sich ist ja nichts Neues. Nun regnet es aber tatsächlich bis in den Plenarsaal. „Das Bummerl“ haben in diesem Fall die Grünen, sie mussten sogar einen Teppich entfernen um dem „Sauna-Flair“ Herr zu werden.
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Published in: on 23. Januar, 2009 at 10:13  Schreibe einen Kommentar  
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Anschlag auf Arbeitszeitregelung

Heute entscheidet das EU Parlament darüber, ob die wöchentliche Höchstarbeitszeit ausgedehnt wird. Dadurch soll es legal werden, bis zu 65 Stunden pro Woche arbeiten „zu dürfen“. Die Beschlussfassung dieses Begehrs aus der Wirtschaft wirft Europa arbeits- und gesellschaftspolitisch um Jahrzehnte zurück. Die Gewerkschaften Europas haben sich seit Jahren gegen diese Entwicklung gestemmt und in einer Demonstration gestern in Straßburg nochmals auf die verheerenden Auswirkungen dieses Gesetzes hingewiesen. Nicht nur der oft bemühte kleine Mann wird von dieser Regelung betroffen sein: Am Montag demonstrierten bereits die Ärzte weil in Zukunft auch deren Bereitschaftszeiten in Krankenhäusern in denen sie nicht aktiv einen Patienten behandeln nicht mehr als Arbeitszeit gelten sollen.

Published in: on 17. Dezember, 2008 at 08:29  Schreibe einen Kommentar  
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Bananenrepublik oder Bauernstaat?

Theoretisch sollte sich das Wahlvolk Österreichs in der Zusammensetzung der 183 Abgeordnete im Nationalrat widerspiegeln. Tut es natürlich nicht. Abgesehen davon, dass Frauen nur zu 28% repräsentiert werden (dem mathematisch versierten Leser wird nicht entgangen sein, dass es in Österreich nicht beinahe vier Mal so viele Männer wie Frauen gibt), fällt vor allem ein erhebliches Ungleichgewicht bei den Landwirten auf. 14 Bauern sitzen im Parlament – fast alle für die ÖVP versteht sich. Wenn man sich vor Augen hält, dass somit fast jeder vierter Abgeordneter Bauer ist, das Wahlvolk jedoch nur zu 1,6% (!!!) aus Bauern zusammensetzt, dann lässt sich hier eine gewisse Schieflage erkennen. Und nachdem Bananen ja in unseren Breitengraden eher ungünstig gedeihen muss es sich bei Österreich wohl eher um einen Bauern-Demokratie handelt?!

Published in: on 16. Dezember, 2008 at 19:30  Comments (2)  
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