Eine Lanze für die ÖBB

ÖBB-Bashing ist in Österreich fast so beliebt wie Beamten-Bashing. Auch Tageszeitungen die von sich behaupten ein Qualitätsmedium zu sein verfallen regelmmäßig dem Drang der Bahn eine mitzugeben. Dabei werden gerne eini paar Kleinigkeiten übersehen: Die ÖBB sind nicht ein, sonderen mehrere Riesenunternehmen, mit zigtausenden täglichen Fahrgästen.
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Published in: on 31. Januar, 2010 at 11:55  Comments (1)  
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Danach kräht kein Hahn

Nachdem das Universitätsgesetz, während der Sommerferien – von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt – geändert wurde, ist für viele Studenten das Maß voll. Vernünftiges Studieren ist in vielen Fällen zu einem Ding der Unmöglichkeit geworden. Das sieht auch Minister Hahn so – und will mit Zugangsbeschränkungen gegensteuern.

Zur Abwechslung hat Hahn diesmal jedoch mit den Studierenden gesprochen. Die 34 Millionen, die er den Studenten anbietet, sind aber bestenfalls ein Tropfen auf den heißen Stein – und ein Schmäh obendrein: Ein Großteil des Geldes soll einfach aus dem Budgets 2010 vorgezogen werden. Na, wenn das keine nachhaltige Finanzpolitik ist… SeinE Minister-NachfolgerIn wird es ihm jedenfalls danken!

Wie dem auch sei: So lange Österreich mehr in den Pensionstopf zuschießt als in die Bildung investiert wird sich an den Universitäten nichts ändern. Für einen ordentlichen Studienbetrieb müssten ca. 1,7 % des BIP für Hochschulen aufgewendet werden. Werden die Unis aber mit ca. 1% abgespeist. Zu viel zum Sterben, zu wenig zum Leben…

Legalize it: Freier Sex von freien Prostituierten

Die Situation in Österreich ist widerlich: Noch immer zählt ein OGH Urteil aus den 80ern, das Prostitution als sittenwidrig erklärt. Damit kommt beim Sex, nebst keiner Freude, auch kein gültiger Vertrag zustande. Die Sexarbeiterin hat keine Rechte: Läuft der Freier weg, hat sie keine Möglichkeit sich auf ein gültiges Rechtsgeschäft zu beziehen oder das Honorar einzuklagen.

Das bedeutet: Steuern ja; Abgaben ja; Schutz – NEIN.
Sorry liebe Politiker, aber das ist einfach widerlich.

Verbessert die Situation eurer Glücksbringer Nummer 2 (eins bleibt ja Alkohol).

Deshalb: Freier Sex von freien Prostituieren. Geben wir ihnen alle Rechte und schützen sie damit vor Gewalt und Unterdrückung.

Published in: on 4. November, 2008 at 15:38  Comments (2)  
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Alternativer Nobelpreis 2008

And the winner is:medica mondiale Gründerin Monika Hauser.

Beinahe unbemerkt von der Öffentlichkeit wurde der alternative Nobelpreis 2008 verliehen. Dabei geht es um wichtige Themen, die viele nicht sehen (wollen) oder sogar leugnen wie zum Beispiel Zwangsprostitution oder Vergewaltigungen. Und das ist auch gleichzeitig das Dilemma von NGOs wie medica mondiale: Auf der einen Seite kommen sie viel zu selten in den Blickwinkel der breiten Öffentlichkeit, auf der anderen Seite lassen sie Möglichkeiten der gezielten Inszenierung bewusst aus: Als Monika Hauser 1996 in Deutschland das „Bundesverdienstkreuz“ verliehen werden sollte, lehnte sie aus Protest ab.

Published in: on 2. Oktober, 2008 at 09:06  Schreibe einen Kommentar  
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Stellt euch vor es gibt eine Lehrstelle und keiner geht hin

Jaja, die Krise kommt. Sogar das Wort Rezession habe ich in den vergangenen Tagen schon flüstern hören. Kaum jemand, der nicht müde wird zu betonen, dass „es“ bergab geht (dazu ein anderes Mal). Dabei bemühen sich einige in diesem Land teilweise auf recht abenteuerliche Art und Weise die triste Lage positiv zu sehen.  (mehr …)

Published in: on 30. September, 2008 at 16:19  Schreibe einen Kommentar  
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Genug ist nicht genug

Auf der Suche nach immer neuen Aphorismen überschlagen sich die KommentatorInnen dieses Landes in der Analyse der Nationalratswahl 2008. Geprägt von einer beinahe wahnwitzigen Überbewertung der Bedeutung dieser Wahl werden wir bereits darauf eingeschworen sich einem rauen internationalen Wind gegen Rassismus und Faschismus entgegenstemmen zu müssen. Jedes Volk bekommt die Regierung die es verdient: Eine logische Schlussfolgerung aus dem System Demokratie. Nur dass 2008 mit der Wahl 2000 nicht vergleichbar ist.

von diegranma

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Published in: on 29. September, 2008 at 18:53  Schreibe einen Kommentar  
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Wie kann es weitergehen? Ein Lösungsweg.

So genug ausgekotzt, genug Wunden geleckt, jetzt ist es an der Zeit konstruktiv zu werden. Deshalb, wie kann es weitergehen? Und was Sie jetzt tun können Herr Faymann! (Ja liebe Leser, dieser Artikel ist eigentlich nur für den Genossen Faymann)

Von denkerschmiede (mehr …)

Published in: on 29. September, 2008 at 15:09  Comments (5)  
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