Die Bauern schlagen wieder ein Mal zu

Die ÖVP-Dreifalitgkeit Bauernbund, Raiffeisenverband und die Landwirtschaftskammer haben wieder ein Mal zugeschlagen. Unter dem Titel „Bewertungsgesetz-Novelle 2010“ hat das BMF einen Gesetzesentwurf eingebracht, der die Bewertung von land- und forstwirtschaftlichen Grund aka „Einheitswerte“ zum Inhalt hat. Man sollte meinen, das im Zuge der Budgetsanierung auch die Landwirte ihren Beitrag zu leisten haben – z.B. in Form der Anhebung dieser Werte. Aber nix da.
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Raiffeisen ist in der Krise angekommen

Ohne Ostgeschäft hätten die 1,5 Mrd. Euro „Ausfälle“ der RZB 2008 einen ordentlichen Verlust beschert. Das staatliche Hilfspaket wollen die erfolgsverwöhnten Gibelkreuzlern aber erst nächstes Jahr in Anspruch nehmen. Das soll vermutlich heissen: In drei Wochen. Was so schön „Wertberichtigung“ heisst, bedeutet weg. 252 Millionen hat die Raika zum Beispiel die Lehmanpleite gekostet. Aber die RZB ist nur ein Beispiel für viele Banken, die 2008 keinen oder nur mehr einen kleinen Gewinn machen. Das eigentlich Lustige an der Sache ist ja die Überheblichkeit der Banker. Vor gar nicht langer Zeit tönte Raiffeisen-General Christian Konrad  noch in Ackermann-Manier „Nur über meine Leiche“. Demnach müssten jetzt einige Banker ziemlich tot sein…

Published in: on 18. Dezember, 2008 at 16:22  Comments (1)  
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Finanzkrise: Citigroup plant 50.000 Stellen zu streichen

Die Finanzkrise schlägt weiter zu: Wie eben bekannt geworden plant einer der größten Finanzdienstleister, die Citigroup, 50.000 Stellen zu streichen und damit die Zahl ihrer Angestellten auf 300.000 zu kürzen.

Das ist ein klares Zeichen welche Auswirkungen diese Krise noch haben wird. Als erster sind die weltweiten Player im Investment Banking betroffen, die klarer Weise direkt von Kurseinbrüchen und fehlenden Investments in den Märkten Schaden nehmen.

Österreichs Banken werden folgen: Keine österreichische große Systembank setzte voll auf Investment Banking; sobald aber die Fundamente der Wirtschaft betroffen sind, wird es auch sie treffen.

Wir können hier von einer zweiten Welle sprechen: Vor allem Raiffeisen und Erste Bank sind starke CEE-Player und können sich daher beide noch in diesem Jahr über gute Daten freuen. Sobald aber CEE stürzt, werden die Ergebnisse und Ausblicke in Österreich einbrechen. Wie viele Mitarbeiter und Co dann hier betroffen sind,… wir werden sehen.

Warten auf die nächste Bank

Heute hat sich die börsenotierte Erste Group „getraut“. Wie die Bank heute Früh bekannt gab, übernimmt die Republik Österreich Partizipationskapital der Bank über 2,7 Mrd. Euro. (der rote Salon berichtete bereits vor Tagen darüber). Man darf gespannt sein wie lange es dauert bis sich die nächste Bank aus der Deckung wagt. Der rote Salon tippt auf die Raiffeisen CMI.

Published in: on 30. Oktober, 2008 at 09:15  Comments (1)  
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Kommunalkredit nur vorgeschoben

Eine Bank ohne Spar- und Girokonten wurde nun also von der heimischen Bankengemeinschaft vorgschoben um als erste Unterstützung durch den Staat zu erhalten. Eine interessante Entwicklung, borgt doch der Bund einer Bank Geld, die es dann an Länder und Gemeinden weiterverborgt. von diegranma
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Published in: on 28. Oktober, 2008 at 09:43  Comments (6)  
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Finanzkrise: Raiffeisen hat offene Forderungen von 1,2 Mrd.

Erste Bank und Raiffeisen haben beide offene Forderungen gegenüber isländischen Banken. Die Banken bestätigten das in einer Aussendung, wobei die Erste Bank auch die Höhe der Forderungen offen legte: rund 300 Millionen. Raiffeisen wollte zur Höhe „aufgrund der angespannten Situation“ kein Kommentar abgeben.

Wundert uns nicht: Kolportiert werden bis zu 1,2 Milliarden Euro – das würde schmerzen.
Natürlich ist das eine Summe von der man nur hört, Bestätigung oder Indizien gibt es keine…

Published in: on 22. Oktober, 2008 at 11:10  Comments (1)  
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