Wenn ein Migrant versucht einen Schulplatz zu bekommen

Da konnten die Direktoren einmal ihre Muskeln spielen lassen! Als die sehr höfliche, aber offensichtlich nicht aus Österreich stammende Frau um einen Platz für Ihren 13-jährigen Sohn ansuchte, war es ein leichtes „Nein“ zu sagen. Warum? Vielleicht weil die Familie aus Amerika ist und der Vater als Schlüsselarbeitskraft nach Österreich geholt wurde? Ah, wenn das so ist, dann hat diese Familie doch Geld, nicht wahr? Für eine Spende von 12.000 Euro, wäre der Platz schon zu haben. Die Frau ist – überaschender Weise – einigermaßen erstaunt über dieses „Angebot“.

Jetzt ist es zwar – der Logik der Innenministerin folgend – vorstellbar, dass es Migranten aus der Kategorie „Analphabeten aus irgendeinem Bergdorf“ schwer fällt, ihren Kindern unabhängig von deren Begabung einen Platz in einem Gymnasium zu verschaffen, aber dass es auch für ein Akademikerpaar aus Amerika genauso unmöglich ist, sollte selbst eine Hardcore-Abschieberin wie Frau Fekter stutzig machen. (mehr …)

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„Glück“ als Unterrichtsfach in der Steiermark

Will der Landesschulrat Dummheit salonfähig machen? Reicht es nicht mehr „positiv zu denken“? Verklärt durch die Welt zu ziehen hat wenig mit der Lösung realer Probleme zu tun. Als Alternativen stünden noch „Joga für ein besseres Chi“ oder „Frustschreien zum Agressionsabbau“ zur Verfügung.

Published in: on 5. November, 2008 at 10:15  Schreibe einen Kommentar  
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