Fekter bereit für den Rücktritt

Warum? Ganz einfach:
1. „Ich war da etwas ungenau“. So kommentierte die Innenministerin ihre Lüge über den ermordeten Tschetschenen. Er hatte ausdrücklich um Personenschutz ersucht. Fekter hatte dies bis Mittwoch bestritten. Fekter hat sich bis dato nicht einmal entschuldigt. Ganz im Gegenteil: Sie versuchte Umar I. eine Mitschuld an seiner Ermordung zuzuschieben.
2. Die Diskusion mit den Landeshauptleuten über ihre Vorstellungen des Bleiberechtes kann man mit den Worten der ZiB getrost als „ordentliche Abfuhr“ bezeichnen. Allen voran sprach sich Josef Pühringer – ein Landsmann von Fekter – gegen sie aus.
3. Der Fall Zogaj: Bereits unter BM Strasser gruben Ministeriumsmitarbeiter offenbar bedenkenlos eine längst abgetane Staftat aus und spielte sie an die Medien weiter. Fekter setzt diesen für einen Rechtsstaat „irritierenden“ Kommunikationsstil fort.
4. Josef Pröll fällt zu „seiner“ Innenministerin offensichtlich auch nichts ein. Er äußerte sich bis dato überhaupt nicht zur Arbeitsweise von BM Fekter. Es entsteht der Eindruck, dass es durchaus gewollt ist eine Scharfmacherin im Team zu haben, die den harten Kurs die wir unter scharz-blau-orange kennengelernt haben fortsetzt. Ob da nicht noch Wolfgang Schüssel der geheime Strippenzieher im Hintergrund ist?

Published in: on 24. Januar, 2009 at 11:35  Comments (2)  
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