Googlebombe gegen Strache

Wer bei Google „Vollkoffer“ eingibt, gelangt direkt zur Seite von HC Strache.
Dem ist wohl nichts hinzuzufügen.

Strache auf Google

Wer Vollkoffer sucht, findet Strache

„Menschen importieren“ und „vereinigte Randalierer“

Ein wenig schizophren scheint dieser Herr Strache ja wirklich zu sein. Auf der einen Seite propagiert er beim Wiener Wahlkampfauftakt den sozialen Frieden, auf der anderen Seite hetzt er gegen Minarette und will das Tragen von Burkas verbieten. Dann will er wieder  Sprachrohr für die Sprachlosen sein um im nächsten Atemzug pauschal gegen die „vereinigten Randalierer, Gutmenschen und Berufsdemonstranten da draußen“ zu schimpfen.  Was haben wir gelacht.

Published in: on 3. September, 2010 at 09:41  Comments (1)  
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Moschee baba: Staatsanwalt beantragt Aufhebung der Immunität von Kurzmann

Die Staatsanwaltschaft Graz wird die Aufhebung der Immunität des steirischen Landtagswahl-Spitzenkandidaten Gerhard Kurzmann wegen des Anti-Minarett-Spiels im Internet beantragen. Außerdem soll nach dem Mediengesetz eine Deaktivierung des Spiels erreicht werden. Und plötzlich distanziert sich Saubermann Strache von seinem Landesparteichef: Das Spiel sei die Folge einer persönlichen Entscheidung von Kurzmann. Was der natürlich dementiert: Alles im Landesparteivorstand abgesprochen. Wunderbar: Da weiß selbst in dieser Kellernazi-Kleinpartei die rechte Hand nicht was die linke tut.

Nichts Neues von Strache – und das ist gut so

Die Erwartungen an das ORF-Sommergespräch mit HC Strache wurde von so manchen Kommentatoren aufgeputscht. Doch was kam? Vorhersehbares.

Das ist vor allem deswegen gut, weil in diesem Fall, keine Neuigkeiten die besten Nachrichten sind. Strache hatte schlichtweg nichts Neues zu sagen. Und das ist das große Problem der Populisten: In dem Moment wo es um konkrete Lösungsvorschläge geht, versagen sie. Klar, Lösungskompetenz zu zeigen würde bedingen über ernsthafte Konzepte zu verfügen.
Als nervig habe ich die Zuspielungen des ORF empfunden. Was sollen die Leute denn auch anderes sagen? Eine Partei, die nahezu auschließlich das Thema Zuwanderung spielt, soll von den WählerInnen anders wahrgenommen werden?

Was von dem Gespräch überbleibt ist ein beleidigter Strache (nie darf der arme Politiker aussprechen und außerdem sind die Zuspielungen vom ORF furchtbar tendenziös) und eine Unternehmerin, die hart aber fair wirkt. Und wer war doch gleich noch diese Moderatorin?

Published in: on 24. August, 2010 at 19:49  Comments (1)  
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„Ich lasse mich abstechen, wenn das nicht stimmt, was ich sage.“

Das sagte Heinz-Christian Strache zur „Sieg Heil“ Affäre  zweier jungen Skins bei einer FP-Veranstaltung. Wenn der FP-Chef da nur nicht zu viel versprochen hat…

Published in: on 24. März, 2010 at 09:49  Schreibe einen Kommentar  
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Die FPÖ hat die Wahl verwechselt

Ich bin ja mittlerweile davon überzeugt, dass die FPÖ die EU Wahl mit der Gemeinderatswahl in Wien 2010 verwechselt hat. EU-Themen? I wo! Statt dessen hat strache wiederholt verlautbart Bürgermeister Häupl vom Thron stossen zu wollen. Eine von der Öffentlichkeit beinahe unbemerkt geblieben Waffenputztuch-Initative (der Standard berichtet) ist eine der wenigen Aktionen der FPÖ die sich inhaltlich zumindest irgendwie auf die EU bezieht. Ansonsten tut sich Susanne Winter wieder einmal mit islamfeindlichen Äußerungen hervor und kritisiert Schweinetötungen in Ägypten. Habe ich da etwas nicht mitbekommen? Steht in der FPÖ Welt neben der Türkei und Israel also auch Ägypten auf der EU-Beitrittsliste?

HC Strache ließ bei seine Abschlussveranstaltung am Wiener Viktor Adler Markt (bei welcher der eigentliche Spitzenkandidat Mölzer selbst nur ganz kurz zu Wort kam) neben der Bundeshymne noch den Strache-Rap abspielen und lud zur gestern Freitag eigentlichen Abschlusskundgebung in oberösterreichische Frankenburg, dem langjährigen Wohnsitz der Familie Zogaj ein. Also wieder ein Asylthema (das in der dargebotenen Weise an Arroganz und Zynismus kaum zu überbieten ist), das mit der EU nur peripher zu tun hat.
Die Liste an Beispielen ließe sich fortsetzen, ich will aber nur noch ein Highlight des FPÖ Wahlkampfes hervorheben. Am besten gefällt mir nämlich folgendes FPÖ-Plakat: Für Österreich da, statt für EU & Finanzmafia. Der Spruch impliziert mehrere Aspekte:
1. Mözer kanditiert offensichtlich gar nicht für das EU-Parlament?!
2. Die Finanzmafia kenne ich nicht. Aber vielleicht meint Strache und Co ja seine Kompadres, die sich unter Schwarz-Blau in Seibersdorf gegenseitig mit Jobs versorgt haben? Das wäre dann aber wohl auch ein typisch österreichisches Thema.
3. EU & Finanzmafia? Meint die FPÖ vielleicht den Schutz des Euro-Raumes oder das 5 Mrd. Euro schwere EU-Hilfspaket?
Ach was, ich gebe auf und warte auf den Tag der Abrechnung.

Published in: on 6. Juni, 2009 at 10:31  Comments (1)  
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Jörg Haider ist tot: Zurück zur Tagesordnung, die politische Analyse

So wie geht es nun für das BZÖ weiter? Was bedeutet das für die Politik? Wer sind die Hintermänner? Kehren wir zurück zur Tagesordnung, der politischen Analyse.

Von denkerschmiede

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Published in: on 11. Oktober, 2008 at 11:25  Schreibe einen Kommentar  
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Wunschliste an Vizekanzler Strache

Strache hat sich nach dem Treffen mit Jörg Haider für eine Koalition mit ÖVP und BZÖ ausgesprochen, jetzt ist wohl jedem klar was kommt: Eben diese.

Von denkerschmiede

Oh vergessen, Herr „Ich geh mit einer GANZEN Forderung aber mit Vaseline in die Verhandlungen“-Faymann wird das mit der ÖVP sicher machen. Und die ÖVP macht ja gern den Steigbügelhalter für Faymanns-Kanzlerschaft… Hat ihr ja nie geschadet, so eine Juniorpartnerschaft.

Also zurück zur Realität: Schwarz-Blau-Orange. Um in der modernen Flaggensprache zu bleiben: Die Antigua-Koalition. Ja es ist auch Rot drinnen, aber Strache ist eh ein Sozialrebell und deckt Rot schon ab.

Jetzt zu den Wünschen: Lieber Herr Strache, lieber Herr Haider (was wird der jetzt eigentlich?), bitte…
… kehren Sie ab vom Populismus
… bleiben Sie der Linie Haiders im Wahlkampf treu
… bleiben Sie sachlich
… vereinen Sie sich

Dann sind Sie in fünf Jahren Kanzler. Ich wünsche mir das, denn mit Österreich ist es in fünf Jahren eh vorbei…

Published in: on 8. Oktober, 2008 at 16:20  Comments (1)  
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